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WAZ: Bochumer Opel-Betriebsrat nennt Gerüchte geschäftsschädigend

Drucken 08.02.2012, 11:40 Uhr, Wissenschaft & Technologie
Essen (ots) - Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel hat verärgert auf die neuen Spekulationen über das Ruhrgebietswerk reagiert. "Diese Gerüchte werden immer wieder in die Welt gesetzt. Das brauchen wir nicht, wir brauchen Ruhe, um gute Autos zu bauen", sagte Einenkel im Gespräch mit den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgabe). Einenkel fügte hinzu: "Es ist schon die Frage, wer da bewusst Geschäftsschädigung betreibt. Es gibt ganz klare Verträge mit General Motors, die alle Werke in Europa absichern. Wir erwarten, dass sich GM auch daran hält."

Ein Opel-Sprecher erklärte auf Anfrage der WAZ-Zeitungen, die Euro- und Finanzkrise habe große Auswirkungen auf die Automobilindustrie in Europa. "Opel muss in schwierigen Zeiten profitabel arbeiten." Daher gebe es Gespräche zwischen dem Management und den Arbeitnehmervertretern über das weitere Vorgehen. "Management und Arbeitnehmervertreter führen Gespräche, um die Situation zu verbessern, sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Kostenseite", sagte der Opel-Sprecher. Auf die Frage, ob es zutreffe, dass Schließungspläne für das Bochumer Werk existieren, antwortete der Opel-Sprecher: "Dazu möchten wir nicht Stellung nehmen."



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