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Getränkekartonhersteller weisen Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe zurück - Umfangreiche Stellungnahme vorgelegt
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17.01.2012, 12:29 Uhr, Wissenschaft & Technologie
Im Einzelnen ist zu den Vorwürfen der DUH folgendes festzustellen:
1. Das Umweltbundesamt (UBA) weist für das Jahr 2008 eine Verwertungsquote für Getränkekartons von 67,8% aus. Die Berechnung der Recyclingquoten ist in Europa für alle Materialbereiche einheitlich geregelt und stellt zu Recht auf Brutto-Mengen ab. Die Annahmen der DUH zu Fehlsortierungen, Produktresten etc. sind willkürlich und nicht belegt. Nach vorherrschender Auffassung von Experten ist die Ermittlung von Netto-Recyclingquoten unpraktikabel und nicht administrierbar.
3. Es trifft nicht zu, dass Getränkekartons mit einem höheren Kunststoffanteil das Angebot dominieren. Die DUH verweist auf einzelne Verpackungen mit geringer Marktbedeutung.
4. Die Verwertung der PE-/Aluminiumreststoffe in der Zementindustrie ist nach der Verpackungsverordnung rechtlich zulässig und stellt ökologisch die zweitbeste Verwertungsoption dar. Ein höherwertiges Recycling ist derzeit für ca. 40% der anfallenden Menge verfügbar.
5. Das Umweltbundesamt hat im August 2011 einen Forschungsauftrag zur Prüfung und Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen vergeben. Der FKN begrüßt dies ausdrücklich und ist davon überzeugt, dass sich die ökologische Vorteilhaftigkeit des Getränkekartons erneut bestätigen wird.
Aus ausführliches Hintergrundpapier finden Sie unter: http://getraenkekarton.de/files/Dokumente/dokumente/DUH_TetraPak.pdf
Pressekontakt: Michael Kleene 030-209147522 m.kleene@getraenkekarton.de
Autor / Kontakt:
Fachverband Kartonverpackung für flüssige Nahrungsmittel e.V.
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
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