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"Zocken auf Bayerisch - Das Desaster einer Landesbank" / ZDF-Dokumentation über die riskanten Geschäfte der BayernLB
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13.12.2010, 14:03 Uhr, Vermischtes
Eine gigantische Pleite erlebte die BayernLB in den USA. Hier ging sie auf große Einkaufstour und häufte Schrottpapiere in Höhe von 38 Milliarden Euro an. Als die Krise 2007 sichtbar wurde und andere Banken schon ausstiegen, kauften die Bayern noch kräftig nach. Im zweiten Teil durchleuchtet der Film das andere große Desaster der BayernLB: den ruinösen Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria. Die Bayern-Banker wollten das Geschäft auf dem Balkan kontrollieren, international ein immer größeres Rad drehen. Resultat: 3,7 Milliarden Euro Verlust.
Zahlreiche CSU-Spitzenpolitiker, die die Bank eigentlich kontrollieren sollten, stimmten dem Kauf zu einem überhöhten Preis zu. Auch Edmund Stoiber, damals Ministerpräsident in Bayern, weist jede Verantwortung von sich. Er habe sich bei all dem nie um Details gekümmert. Die beiden ZDF-Reporter stießen auf Aussagen von Zeitzeugen und geheime Dokumente, die Zweifel an dieser Version aufkommen lassen.
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