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ZDF-Reihe "Geheimnisse des 'Dritten Reichs'" endet mit Film über Albert Speer
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02.12.2011, 14:41 Uhr, Vermischtes
Beim Nürnberger Prozess verheimlichte Speer, wie er auf Kosten Hunderttausender von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen Hitlers "Rüstungswunder" umzusetzen suchte. Er entging so der sicheren Hinrichtung und wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Bis zu seinem Tod bestritt er, vom Holocaust gewusst zu haben - eine Lebenslüge.
Und erst jetzt wird Speers bestgehütetes Geheimnis gelüftet: dass er sein "zweites Leben" - nach der Entlassung aus dem Gefängnis - auch mit Erlösen aus dem Verkauf von Bildern bestritt, von denen einige wohl aus jüdischem Besitz stammten. Bilder, die er kurz vor Kriegsende beiseite schaffen ließ und die er Ende der 70er Jahre anonym veräußerte. Erst 25 Jahre nach Speers Tod und mehr als 60 Jahre nach dem Untergang des NS-Regimes kam die Wahrheit ans Licht, als ein Bild versteigert wurde, dessen Herkunft sich aus der angeblich verbrannten Kunstsammlung des Architekten zurückverfolgen ließ.
Der Historiker Heinrich Schwendemannn in der ZDF-Dokumentation: "Den guten Nazi gibt es nicht und wenn es ihn gegeben hätte - Albert Speer war es sicherlich nicht. Nach dem, was wir heute alles wissen, wäre Speer in Nürnberg mit Sicherheit zum Tode verurteilt worden."
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