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ZDF-Programmhinweis / Mittwoch, 9. November 2011, 22.45 Uhr / ZDFzoom / Gefährliche Gier / Die riskante Suche nach Erdgas in Deuschland / Film von Christian Wilk

Drucken 21.10.2011, 14:03 Uhr, Vermischtes
Mainz (ots) - Um Erdgas in Deutschland zu fördern, pumpen große Energiekonzerne seit Jahren tonnenweise Chemikalien in den Boden. Sie nennen es "Fracking". Mit einer speziellen Technik wird das Erdgas aus den Gesteinsschichten gelöst und an die Oberfläche geholt. Die genaue chemische Mixtur fällt unter das Betriebsgeheimnis der Konzerne. Sicher ist: Es handelt sich zum Teil um toxische Stoffe, die das Grundwasser nachhaltig schädigen können.

"Fracking" könnte demnächst noch öfter und intensiver als bisher zum Einsatz kommen. Inzwischen haben sich zahlreiche Unternehmen riesige Felder gesichert, in denen sie zukünftig nach Gas suchen können. Schon jetzt gibt es Gegenwind von Bürgern und Trinkwasserversorgern. Sie fordern Umweltverträglichkeitsprüfungen, denn die sind nach geltendem Recht zurzeit nicht notwendig.

Die Energiegiganten versichern: Es gäbe keinen Anlass zur Sorge, das Verfahren sei ungefährlich. Stimmt das? In Amerika wird schon seit Jahren Erdgas mit "Fracking" gefördert. Dort gab es bereits zahlreiche Zwischenfälle. Viele Menschen können ihr Trinkwasser nicht mehr nutzen. Es häufen sich Berichte über Umweltschäden und Erkrankungen. In ersten Bundesstaaten wurde "Fracking" deshalb bereits verboten, auch Frankreich hat das Verfahren gestoppt.

Autor Christian Wilk geht der Frage nach, wie gefährlich die Suche nach dem neuen Erdgas ist. Er spricht mit Anwohnern, Wissenschaftlern und Politikern. Er ist mit der Kamera dabei und zeigt, wie "Fracking" in Deutschland abläuft.



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