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Drucken 18.10.2011, 13:12 Uhr, Vermischtes
Mainz (ots) - Mittwoch, 19. Oktober 2011, 9.05 Uhr

Volle Kanne - Service täglich

mit Ingo Nommsen

Gast im Studio: Journalistin und Autorin Alice Schwarzer

Top-Thema: Online-Sucht

Einfach lecker: Kalbshaxenscheiben in Gemüse-Senfsoße - Kochen mit Armin Roßmeier

PRAXIS täglich: Brustkrankenschwester

"Ach was!"-XXL: Promi-Scheidungen

Reportage: Das Schicksal der Lilly Lindner

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 12.15 Uhr

drehscheibe Deutschland

mit Babette Einstmann

Trendig oder peinlich: Fellmützen für die Polizei in Nordrhein Westfalen

Allein unter Männern: Försterin bei den Waldmeisterschaften

Von Bratwürsten und Trabifahrern: Expedition Deutschland in Thüringen

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 17.45 Uhr

Leute heute

mit Pierre Geisensetter

Queen Elizabeth II.: Reise nach Australien

Matt Damon: Mit Gwyneth Paltrow in "Contagion"

Harrison Ford: Die früheren Berufe von Stars

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 23.10 Uhr

auslandsjournal

mit Theo Koll

Schatten der Vergangenheit - Einblicke in Tunesiens geheimes Foltergefängnis

Machthaber Ben Ali ist gestürzt, die Revolution in Tunesien hat gesiegt, und das Land wird am kommenden Sonntag die erste freie Parlamentswahl seiner Geschichte abhalten. Doch noch längst sind nicht alle Spuren der 23 Jahre währenden Diktatur beseitigt. Mitten in Tunis, im Souterrain des Innenministeriums, befinden sich elf vormals geheime Zellen, in denen Regimegegner gefoltert wurden. Auf den ersten Blick wirkt alles aufgeräumt, doch der Deutsche Stasi-Aufklärer Hubertus Knabe blickt hinter die Fassade. Er ist vom tunesischen Innenminister eingeladen, sich ein erstes Bild zu machen. Als Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen ist er Experte für die Vergangenheitsbewältigung ehemaliger Unrechtsstaaten. "Es wirkt alles recht neu, was darauf hindeutet, dass man hier Spuren beseitigen wollte", so Knabe. Mit Hilfe von Augenzeugenberichten rekonstruiert er, was in der Vergangenheit in den Zellen geschah. Seine schauerlichste Entdeckung: Haken an der Decke, an denen Gefangene aufgehängt und gefesselt wurden. Anschließend drehte man sie bis zur Bewusstlosigkeit um die eigene Achse. Radiomoderator Omar Mestiri war selbst zwei Mal im Foltergefängnis inhaftiert: "Wenn man an diesen furchtbaren Ort kam, wusste man nie, wann man wieder rauskommt. Ich weiß, dass dort Menschen gefoltert wurden und starben." Nach der Wahl soll aus dem ehemaligen Folterknast eine Gedenkstätte werden. Das wäre ein erster Schritt zur Aufarbeitung der Grausamkeiten der Vergangenheit. ZDF-Reporterin Isabelle Tümena hat exklusive Einblicke in die Methoden des Ben-Ali-Regimes gewonnen.

Hochgenuss am heimischen Herd - Als Guerilla-Köchin in Paris

Die Haute Cuisine ist in Frankreich nahezu unantastbar. In diesem Jahr wurde die französische Küche gar zum Weltkulturerbe ernannt. Doch der moderne Franzose will mehr als Gaumenfreuden in exquisitem Ambiente. Den kulinarischen Kick kann man seit kurzem an den unterschiedlichsten Orten erleben - in Supermärkten, zu Hause oder gar in einer Glasbläserei. Beim so genannten "Guerilla Cooking" verabreden sich Unbekannte online, um sich abends zu treffen und von einem der Teilnehmer bekochen zu lassen. Hobbykoch Fabrice Bloch verwendet nur saisonale Früchte und saisonales Gemüse. "Beeren, Nüsse und Kürbisse kann man im Herbst günstig und frisch kaufen - es ist einfach natürlich, in dieser Jahreszeit damit zu kochen." Wenn Franzosen für Freunde Essen zubereiten, kaufen sie ihre Zutaten nicht im Laden, sondern auf dem Markt. Während in Deutschland mehr als 40 Prozent der Lebensmittelumsätze in Discountmärkten erzielt werden, sind es in Frankreich gerade einmal elf Prozent. ZDF-Reporterin Anja Roth hat sich in einem "außendienst" im Land der Hohen Küche an den Herd gewagt.

Weitere Themen:

Im Süden was Neues - Was bringt die Frauenquote in Italien?

Grausame Selbstjustiz - Säureattentate in Kambodscha

Rückfragen bitte an die ZDF-Redaktion "auslandsjournal", Markus Wenniges, Tel.: 06131 - 70-12985, oder Andreas Stamm, Tel.: 06131 - 70-12838.



Pressekontakt: ZDF-Pressestelle Telefon: +49-6131-70-12121 Telefon: +49-6131-70-12120


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