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Toben und Trauern / ZDF-Dokumentation stellt Zentrum für trauernde Kinder vor
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15.02.2011, 12:01 Uhr, Vermischtes
ZDF-Korrespondentin Sabine Komm stellt in ihrer 30-minütigen Dokumentation "Wenn Kinder trauern - Trennungsschmerz spielerisch verarbeiten" am Mittwoch, 16. Februar 2011, 0.35 Uhr, einen Ort vor, wo Kinder toben und trauern können. Zudem lachen, träumen, schweigen, anderen zuhören oder aber spielen.
Es ist ein Ort nur für Kinder. Denn in ihren Familien finden sie nicht immer den nötigen Rückhalt. Viele Angehörige wissen nicht, dass junge Menschen ganz anders trauern als Erwachsene, und fühlen sich überfordert. Kinder verarbeiten den Tod nicht unbedingt übers Reden. Auch trauern sie nicht nonstop. "Trauerland" berücksichtigt all das.
Sozialpädagogin Beate Alefeld-Gerges ist selbst betroffen, weil ihre Zwillingsschwester ermordet wurde. 1999 hat sie das Zentrum nach amerikanischem Vorbild gegründet. Rund 180 Kinder und Jugendliche werden hier von einem Betreuerteam aus Sozialpädagogen, Psychologen sowie Freiwilligen aufgefangen. Junge Menschen können kostenlos alle zwei Wochen in ihrer jeweiligen Trauergruppe das Geschehene verarbeiten - kindgerecht.
Das bundesweit einmalige Konzept finanziert sich aus Spenden und wird unterstützt von prominenten Paten wie Werder-Trainer Thomas Schaaf und Schauspielerin Sabine Postel. Es ist so erfolgreich, dass "Trauerland" expandieren möchte. Die Angebote des Vereins soll es schon bald bundesweit geben.
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