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"Terra X" auf den Spuren der Kelten / ZDF-Dokumentation über den Fürsten vom Glauberg
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23.09.2010, 11:46 Uhr, Vermischtes
Im Schatten des Glaubergs, am Ostrand der hessischen Wetterau, ragt aus der Ebene ein gewaltiger Erdhügel empor. Die einzigartige Anlage mit langer Prozessionsstraße und ausgetüfteltem Kalenderbauwerk errichteten die Kelten vor rund 2500 Jahren als Grabmal für ihren Herrscher, den sie wie einen Gottkönig verehrten. Schon seit langem vermuten Forscher, dass der Fürst vom Glauberg zu den mächtigsten Machthabern im Keltenreich gehörte.
Im Sommer 2006 alarmiert ein seltsamer Knochenfund die Archäologen vom Sonderforschungsprojekt "1171". Die Spezialeinheit der Deutschen Forschungsgemeinschaft holt über zwei Dutzend Skelette und Schädel aus einer Abfallgrube unweit des heiligen Bezirks. Erst als die Wissenschaftler an einem Skelett deutliche Anzeichen tödlicher Gewalt entdecken, sind sie dem Rätsel auf der Spur. Sie führt in die geheimnisvolle Welt der Druiden und zu fremdartigen Kulthandlungen. Die Kelten kannten viele Opferrituale. Immer ging es darum, ihre Gottheiten gnädig zu stimmen und die eigenen Sippen zu schützen. Schon Julius Caesar berichtete über ihre Menschenopfer. Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Glauberg Schauplatz blutiger Zeremonien war. Die "Terra X"-Dokumentation erzählt von der Spurensuche der Wissenschaftler und beleuchtet die Hintergründe der rätselhaften Ereignisse in Hessen.
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