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Stein für Stein zurück ins Leben / ZDF-"Terra X"-Dokumentation über die Ausgrabungen am Tempel Amenophis III.
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31.05.2011, 13:25 Uhr, Vermischtes
Als die Ägyptologin Hourig Sourouzian vor mehr als zehn Jahren die Arbeiten an dem Tempel aufnahm, waren von der gigantischen Anlage nur noch zwei Kolossalstatuen des Pharaos, die so genannten Memnonkolosse, zu sehen. Denn in der Zeit nach Amenophis III. hatte der Tempel als Steinbruch für die umliegenden Bauten anderer Pharaonen gedient. Auch in der Neuzeit wurden noch unzählige Statuen von dem Areal entfernt. Sie sind heute über Museen in der ganzen Welt verstreut, wie zum Beispiel die löwenköpfige Göttin Sachmet, von der einst 730 Skulpturen das Gebäude zierten. Wegen des fortschreitenden Zerfalls setzte die "World Monuments Watch" die Reste des Tempels auf die Liste der 100 am meisten gefährdeten Denkmäler der Welt. Die Arbeiten der Archäologen sollen weitere Zerstörung verhindern und die noch vorhandenen Strukturen sichern. Erstaunlicherweise kamen während der bisherigen Grabungen neben Tausenden Fragmenten auch Dutzende von gut erhaltenen Statuen zutage. Ein Ziel der Ausgräber ist es, die Bruchstücke der Kolossalstatuen, die einst die Durchgänge des Tempels flankierten, wieder zusammenzufügen. Das Puzzle aus tonnenschweren Steinbrocken ist eine technische Herausforderung, die in den vergangenen Grabungskampagnen bereits mehrfach gemeistert wurde.
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