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"Seine Figuren haben ihn zur Legende gemacht" / ZDF-Intendant Schächter zum Tod von Produzent Herbert Ringelmann
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22.02.2011, 16:20 Uhr, Vermischtes
Geboren am 4. September 1926, absolvierte Ringelmann zunächst eine Schauspielausbildung bei Martin Held, 1949 wurde er Regieassistent bei Heinz Hilpert. Als Aufnahmeleiter und Produktionsleiter arbeitete er mit Regiegrößen wie Max Ophüls oder Stanley Kubrick zusammen, mit dem er 1957 den Antikriegsfilm "Wege zum Ruhm" drehte. Ringelmann wurde zu Beginn der 60er Jahre geschäftsführender Produzent der Firma Intertel und begann, die ersten erfolgreichen Serien für das ZDF zu entwickeln und zu produzieren, darunter "Das Kriminalmuseum" und "Die fünfte Kolonne". 1967 gründete er die Produktionsfirma "Neue Münchner Fernsehproduktion" und später die Telenova.
Für das ZDF gab Ringelmann ein Krimimuster vor, das bis heute Gültigkeit hat. Ein Muster für gewaltfreie Krimis, bei dem das psychologische Warum im Vordergrund steht. Besonders Horst Tappert wurde als unsterblicher Oberinspektor Derrick zum Botschafter seines Landes und korrigierte im Ausland Klischeebilder.
Zahlreiche Preise, darunter vier Bambis, der Bayerische Fernsehpreis, der Bayerische Verdienstorden, das Bundesverdienstkreuz I. Klasse und der Telestar 1997 für das Lebenswerk, bezeugen Helmut Ringelmanns Verdienste um die Fernsehunterhaltung.
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