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"Schläge im Namen des Herrn" / ZDF verfilmt Heimkinderschicksal im Nachkriegsdeutschland mit Senta Berger und Matthias Habich
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03.11.2011, 12:19 Uhr, Vermischtes
Die im Film erzählten Begebenheiten basieren auf Peter Wensierskies gleichnamigem Sachbuch. Im Mittelpunkt steht die junge Luisa (Alicia von Rittberg), die Anfang der 60er Jahre aufgrund der Erkrankung ihrer alleinerziehenden Mutter von den Behörden in die Obhut eines Kinderheims geschickt wird. Hier erfährt sie die ganze Härte des Systems, wird seelisch sowie körperlich misshandelt und dient als billige Arbeitskraft. Einziger Lichtblick ist der stille Junge Paul (Leonard Carow), mit dem sie schließlich dem Grauen entkommen will.
Im Berlin des Jahres 2008 treffen Luisa (Senta Berger) und Paul (Matthias Habich) nach 44 Jahren erneut aufeinander. Beide haben bisher über ihre Erlebnisse geschwiegen und sie verdrängt. Doch Luisa hält den Zeitpunkt für gekommen, ihr Schicksal öffentlich zu machen und sich damit ihrer Vergangenheit zu stellen.
ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot: "Dieses dramatische und aufwühlende Thema wurde bislang kaum fiktional erzählt. Da es um bittere Realitäten geht, sind wir uns der Verantwortung bei diesem Projekt sehr bewusst. Wir sind froh, in Dror Zahavi einen feinfühligen Regisseur gefunden zu haben, dem eine seriöse und möglichst authentische Herangehensweise ebenso wichtig ist wie uns. Jenseits jeder aktuellen Debatte soll 'Schläge im Namen des Herrn' auch zeitlos und exemplarisch vor Dingen warnen, die so nie wieder geschehen dürfen."
In weiteren Rollen spielen Birge Schade, Anke Sevenich, Jasmin Schwiers, Marie Anne Fliegel, Antje Schmidt und viele andere.
"Schläge im Namen des Herrn" wird von Aspekt Telefilm-Produktion Berlin, Doris Zander, im Auftrag des ZDF produziert. Die Redaktion im ZDF liegt bei Caroline von Senden und Esther Hechenberger. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
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