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"Mordakte Museum" / ZDF-Magazin "Terra X" über ein dunkles Kapitel der Wissenschaftsgeschichte
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02.03.2011, 11:50 Uhr, Vermischtes
Die ZDF-Dokumentation deckt ein lange verheimlichtes Kapitel der Wissenschaft auf, in dem namhafte Persönlichkeiten und Museen weltweit eine Rolle spielen. Sie wollten beweisen, dass die Naturvölker lediglich eine Art Vorstufe des modernen weißen Menschen sind. Zu Hunderten wurden Schädel von Herero-Kriegern aus dem Kriegsgebiet in Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland verschifft. Und aus Australien, wo die Ureinwohner im Zuge der britischen Kolonisierung als Freiwild betrachtet wurden, verschafften sich damalige Wissenschaftler soviel Forschungs-"Material" wie irgend möglich.
Heute suchen Aborigines und Vertreter afrikanischer Stämme in deutschen und anderen europäischen Museen nach den verschwundenen Überresten ihrer Ahnen und fordern deren Herausgabe. Denn nach ihrem Glauben kommen die Geister der Ahnen erst dann zur Ruhe, wenn sie nach traditionellen Ritualen in heimischer Erde würdevoll bestattet werden. Vor dem Hintergrund überwältigender Landschaften erzählt "Terra X" bewegende Geschichten über traurige Schicksale, die Ureinwohner im Namen der Forschung erlitten.
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 - 70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/mordaktemuseum
Pressekontakt: ZDF-Pressestelle Telefon: +49-6131-70-12121 Telefon: +49-6131-70-12120
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