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Liebe auf Achse / "ZDF.reportage" begleitet Paare, die sich nur am Wochenende sehen
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08.12.2010, 12:08 Uhr, Vermischtes
Früher waren vor allem Seemänner und Fernfahrer von ihren Familien getrennt, heute sind es Banker, Werber, Informatiker, Journalisten und Freiberufler aller Art - meist jung und gut ausgebildet. Drei Viertel von ihnen sehen sich aus beruflichen Gründen gezwungen, zu pendeln. So wie Frau H.: Nach dem Studium wurde ihr eine tolle Stelle im Marketing angeboten, allerdings in Kopenhagen. Ihr Freund Martin ist Dirigent, sein Orchester kann er nicht mal eben verpflanzen, also wird gependelt.
Das neue Nomadentum ist längst unübersehbar. Ob in Berlin, im Frankfurter Bankenviertel oder in Hamburg: Gut gestylte Damen und Herren mit Rollkoffern sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Wer Freitagnachmittag und Sonntagabend im Zug sitzt, bemerkt es sofort: Liegt die Zugauslastung im Fernverkehr durchschnittlich bei 40 Prozent, steigt sie zu diesen Zeiten auf 95 bis 100 Prozent.
Wie kommen Paare auf Achse mit ihrer Lebenssituation klar? Mutieren sie zu Abschieds-Experten, die sehnsuchtsvoll auf das nächste Wochenende starren? Steigen die Telefonkosten ins Astronomische? Die "ZDF.reportage" von Rita Knobel-Ulrich begleitet Paare unterschiedlichen Alters durch die einsame Woche und feiert mit ihnen das Wiedersehen am Wochenende.
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131 - 70-6100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/liebeaufachse
Pressekontakt: ZDF-Pressestelle Telefon: 06131 / 70 - 2120 Telefon: 06131 / 70 - 2121
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