Startseite / Vermischtes / "Leben in der Lärmhölle": "planet e." über Flug-, Bahn- und Straßenlärm und die gesundheitlichen und sozialen Folgen
"Leben in der Lärmhölle": "planet e." über Flug-, Bahn- und Straßenlärm und die gesundheitlichen und sozialen Folgen
Drucken
27.10.2011, 09:57 Uhr, Vermischtes
In Lörzweiler, einem idyllischen Weindorf in Rheinhessen, ist es mit der Ruhe vorbei, seit am 21. Oktober 2011 am Frankfurter Flughafen die neue Nordwest-Landebahn in Betrieb genommen wurde. Täglich fliegen bis zu 100 startende Jets in rund 1500 Metern Höhe über den Ort hinweg. Dagegen kämpft Karsten Jacobs, Chef einer Bürgerinitiative gegen Fluglärm. Er kämpft juristisch gegen die neuen Flugrouten und organisiert Demos und Infoabende zum Thema. Doch ob der große persönliche Einsatz Erfolg haben wird, ist mehr als fraglich. Lediglich der Kampf um ein Nachtflugverbot am größten deutschen Flughafen ist noch nicht entschieden.
Vier Kilometer lang, vier Fahrbahnen, mehrere Straßenbahnlinien - in der Leipziger Georg-Schumann-Straße tobt der Verkehr Tag und Nacht. Die Straße ist offiziell die lauteste Wohnstraße der Großstadt. Die Hälfte der Geschäfte steht leer, 40 Prozent der Wohnungen ebenso. Aus einer blühenden Flaniermeile ist in den vergangenen 20 Jahren wegen der ständigen Verlärmung eine städtische Problemzone geworden. Die Aufgabe von Dirk Zinner ist es, den weiteren Verfall der Straße zu verhindern. Dafür kämpft er als "Magistralenmanager": Zinner spricht mit Investoren, die Häuser sanieren sollen, plant verkehrsberuhigte Zonen in der Straße und vermittelt leerstehende Häuser an Kulturinitiativen.
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 - 70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/planete
Pressekontakt: ZDF-Pressestelle Telefon: +49-6131-70-12121 Telefon: +49-6131-70-12120
Autor / Kontakt:
ZDF
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
ZDF
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
Hinweis:
Offenes-Presseportal.de distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Pressemeldung/dieses Artikels. Die Meldung gibt nicht die Meinung von Offenes-Presseportal.de wieder und somit ist Offenes-Presseportal.de nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Pressemeldung/des Artikels. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.

