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"Kopf der Woche": Andy Warhol / ZDFkultur am Mittwochabend
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09.05.2011, 14:30 Uhr, Vermischtes
Zum Einstieg wird Jonas Mekas filmisches Tagebuch "Warhol privat" gezeigt: Der Filmemacher folgte dem Künstler zwischen 1965 und 1982 mit einer Amateurkamera auf Schritt und Tritt und montierte aus dem Material seinen virtuos komponierten Film mit Gitarrenmusik von "Velvet Underground". Die experimentelle Rockband um Lou Reed wurde von Andy Warhol protegiert und produziert und arbeitete zeitweise mit ihm zusammen.
Deshalb folgt später am Abend Julian Schnabels Musikdokumentarfilm "Lou Reeds Berlin". Dessen Rockoper "Berlin" gilt heute als Klassiker, doch 1973 war das düstere Album über die Junkies Jim und Caroline ein Flop bei Fans und Kritikern. Erst 2006 führte Lou Reed die Stücke live auf. Schnabel dokumentiert diesen multimedialen Konzertabend.
Die Eltern von Andy Warhol emigrierten einst aus dem Dörfchen Miková im slowakisch-ukrainisch-polnischen Dreiländereck in die USA. In dem Beitrag "Absolut Warhola" zeigt der in Polen geborene Stanislaw Mucha, wie die entferntere Verwandtschaft des Künstlers das Andenken an ihren "Andrijkus" auf bizarre Weise bewahrt. Dabei entwickelt der Film bald eine kuriose Eigendynamik und entpuppt sich schließlich als dokumentarische Komödie.
Den Abschluss bilden aus der Reihe "100(0) Meisterwerke" Pop-Art-Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein.
Als nächsten "Kopf der Woche" stellt am kommenden Mittwoch, 18. Mai 2011, ZDFkultur eine Puppe mit Kultstatus vor: die "Barbie".
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