Startseite / Vermischtes / "Immer mit Herzblut": Zweiteilige ZDF-Dokumentation über den Arbeitsalltag von Lehrern und Ärzten
"Immer mit Herzblut": Zweiteilige ZDF-Dokumentation über den Arbeitsalltag von Lehrern und Ärzten
Drucken
04.01.2011, 12:17 Uhr, Vermischtes
Lehrer an staatlichen Schulen müssen immer mehr Erziehungsaufgaben übernehmen und dabei zusehen, wie gute Schüler an Privatschulen abwandern. Ärzte und Pflegepersonal ächzen unter Überstunden und Kostendämpfungsgesetzen. Die Folge: Beide Berufsgruppen haben mit großen Nachwuchssorgen zu kämpfen. Der Philologenverband spricht von 45 000 offenen Lehrerstellen, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch unter Medizinern herrscht Alarmstimmung. Bis 2013 werden nach Schätzungen des Marburger Bundes rund 10 000 Arztstellen an Kliniken unbesetzt sein. Und überall in Deutschland stehen auf dem Land die Hausarztpraxen leer.
Neben den beiden Berufsanfängern kommt auch jeweils ein "alter Hase" in den Filmen zu Wort, der den Arbeitsalltag von heute mit dem von früher vergleichen und den Wandel reflektieren kann.
Am 11. Januar geht es in dem Film "Lehrer - mehr als ein Job" um den täglichen Kampf in deutschen Klassenzimmern. Die Dokumentation begleitet den Junglehrer Börries Klassen (30) von seiner ersten Schulstunde am Gymnasium in Hamburg-Altona an. Hoch motiviert übernimmt er eine 8. Klasse und muss sich bald mit den oft schwierigen Kids sowie mit dem großen System Schule auseinandersetzen. Die gestandene Pädagogin Cornelia Törber (53) kümmert sich an der Berufsbildenden Schule Hildesheim um die Verlierer des Schulsystems: "Ich bin inzwischen immer weniger Lehrerin und immer mehr Sozialarbeiterin", resümiert sie die Veränderungen im Berufsalltag ernüchtert.
Am 18. Januar folgt Teil 2: "Ärzte - niemals Feierabend". Die Dokumentation zeigt die junge Ärztin Beatrice Retzlaff (29) im Deutschen Herzzentrum München. Sie muss lernen, sich inmitten eines herausfordernden Alltags der ständigen Nähe des Todes zu stellen. Ihr Privatleben kommt dabei irgendwann abhanden. Der erfahrene Landarzt Ludwig Sander (65) versorgt in seinem Heimatdorf Pantelitz bei Stralsund in Vorpommern rund 3500 Patienten, auch mit Hausbesuchen, und sein Wartezimmer ist immer voll besetzt. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht, auch nicht der eigene Sohn, der in Berlin Medizin studiert.
Interviewangebot:
Die Protagonisten sowie Autor und Redakteurin stehen für Interviews gernE zur Verfügung. Kontakt bitte über die ZDF-Pressestelle: Maria Zimmer-Geyer, Telefon: 06131-703802, E-Mail: zimmer-geyer.m@zdf.de
Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 - 706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/immermitherzblut
Pressekontakt: ZDF-Pressestelle Telefon: 06131 / 70 - 2120 Telefon: 06131 / 70 - 2121
Autor / Kontakt:
ZDF
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
ZDF
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
Hinweis:
Offenes-Presseportal.de distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Pressemeldung/dieses Artikels. Die Meldung gibt nicht die Meinung von Offenes-Presseportal.de wieder und somit ist Offenes-Presseportal.de nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Pressemeldung/des Artikels. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.

