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Hundebegleiterschein des Berufsverbands der Hundepsychologen (BVdH) – Der neue Weg Hundewissen zu vermitteln

Drucken 16.03.2010, 14:13 Uhr, Vermischtes
Neben den bekannten Hundeführerscheinen und Begleithundeprüfungen verschiedenster Organisationen, gibt es jetzt einen Hundebegleiterschein des BVdH. Dieser Schein richtet sich nicht nur an Hundehalter, sondern auch an diejenigen, die noch keinen Hund besitzen, sich aber vor Anschaffung eines vierbeinigen Hausgenossen das notwendige Wissen aneignen wollen. Der Berufsverband der Hundepsychologen (BVdH) mit Sitz in Anröchte hat diesen Hundebegleiterschein entwickelt, um der zunehmenden Anzahl von Missverständnissen im Zusammenleben von Mensch und Hund zu begegnen, im Interesse von Mensch und Tier.

Ziele des Hundebegleiterscheins
Heute gibt es eine Vielzahl von Hundeführerscheinen und Begleithundeprüfungen verschiedener Organisationen und Verbände. Diese Lehrgänge richten sich jedoch ausschließlich an Menschen, die bereits einen Hund besitzen. Der Hundebegleiterschein des BVdH richtet sich auch an diejenigen, die sich noch einen Hund zulegen möchten, sich aber schon vor Anschaffung des Tieres die notwendige Sachkunde aneignen möchten. Weiter ist der Begleiterschein für Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte gedacht, die nicht die Hauptverantwortung für den Hund haben, ihn aber ggf. nur Zeitweise beaufsichtigen und ausführen. Und natürlich richtet sich der Hundebegleiterschein auch an die Hundebesitzer, die mehr über ihren Hund erfahren möchten und als Gespann eine gute „Umweltsicherheit“ erlangen möchten.
Da es also Teilnehmer mit und ohne eigenen Hund gibt, ist der Hundebegleiterschein in 2 Stufen aufgeteilt. Stufe 1 ist ein reiner Theorieteil. Teilnehmer mit oder ohne Hund können diesen Theorieteil mit Erlangung des „Hundebegleiterschein ST1“ abschließen. Teilnehmer mit Hund können zusätzlich noch einen praktischen Lehrgang anschließen, der gemeinsam mit dem eigenen Hund absolviert wird. Theorie und Praxisteil schließen dann mit dem „Hundebegleiterschein ST2“.
Nach Ansicht von Thomas Riepe, Hundepsychologe und 1. Vorsitzender des BVdH schließt der Hundebegleiterschein eine Lücke zu den bestehen Prüfungen für Hundehalter, die dringend geschlossen werden musste: „Leider schaffen sich immer mehr Menschen mit immer weniger Wissen Hunde an – in dem Glauben, man müsse nur eine Hundeschule aufsuchen und der Hund würde dann schon „funktionieren“.“ Das sei natürlich falsch, selbst die beste Hundeschule könnte nichts daran ändern, wenn sich jemand einen Hund mit den falschen Erwartungen zugelegt hätte. Laut Riepe erfährt jeder künftige Hundehalter durch den Hundebegleiterschein auf anschauliche Weise, was mit der Anschaffung eines Hundes auf ihn zukommt. „Wenn der Hundehalter sich also im Vorfeld über den Hundebegleiterschein Stufe 1 mit dem Hundewesen auseinandergesetzt hat, kann er dann nach Anschaffung eines Hundes direkt mit Stufe 2 beginnen – damit er und sein Hund sofort unter fachlicher Anleitung ein eingespieltes Team werden,“ so der 1. Vorsitzende des BVdH.
Der Begriff Hundebegleiterschein wurde übrigens extra so gewählt, um auf den ersten Blick zu verdeutlichen, dass Mensch und Hund sich durch die Welt begleiten sollten und Hundeerziehung auf Partnerschaft zwischen Mensch und Hund beruht.
Der Lehrgang zum Hundebegleiterschein darf ab sofort von allen Mitgliedern des BVdH durchgeführt werden. Der Theorieteil umfasst 6 Theorieeinheiten, wird der Praxisteil angeschlossen, werden weitere 6 Praxiseinheiten absolviert.

Weitere Infos und Kontakt:
Email: berufsverband-hundepsychologen@t-online.de
www.berufsverband-hundepsychologen.com

Geschäftsstelle:
Berufsverband der Hundepsychologen
Hauptstraße 44
59609 Anröchte


Autor / Kontakt:
Berufsverband der Hundepsychologen
Herr Thomas Riepe
59609 Anröchte
URL: http://www.berufsverband-hundepsychologen.com/

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