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Härtetest im Norden Kanadas / ZDF-Korrespondent Klaus-Peter Siegloch begleitet Extremsportler beim "Yukon Arctic Ultra"
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30.03.2011, 12:16 Uhr, Vermischtes
430 Meilen, umgerechnet etwa 700 Kilometer, geht es durch subarktische Kälte, von Whitehorse bis zur legendären Goldgräberstadt Dawson City. Auf Skiern, Mountainbikes und Schusters Rappen folgen die Extremsportler über weite Strecken dem Tal des Yukon River.
Friedrich ist 53 Jahre alt und hat bereits Erfahrungen im Extremtourismus, hat Wandern in der Wüste und die Besteigung eines Siebentausenders im Himalaya-Gebirge überstanden. Doch der Yukon macht ihm mehr zu schaffen als die Abenteuer der Vergangenheit: Knietiefer Neuschnee lässt jeden Schritt zur Qual werden, und die Kälte zermürbt: Nachts zeigt das Thermometer oftmals minus 40 Grad und darunter.
Der 36-jährige Mario aus Grainau will es ebenfalls wissen. "Wenn ich das schaffe, kann mir keiner mehr was!", so begründet er seinen Entschluss, sich dieser Tortur zu unterziehen. Es sind erfolgreiche Männer in mittleren Jahren, die bis an ihre Grenzen gehen wollen. Sich selbst in einer Extremsituation erleben - das stärkt nicht nur Selbstbewusstsein und Körperkräfte, sondern verändert auch die Wahrnehmung des eigenen Lebens, setzt einen Höhepunkt in einem sonst geregelten und von Verpflichtungen geprägten Alltag. Dafür nehmen sie am Ende Frostbeulen an Füßen und Händen mit nach Hause, aber auch eine Erfahrung, die sie für den Rest ihres Lebens begleiten wird.
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