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Deutsche glauben: Bernsteinzimmer existiert noch / Umfrage zur neuen Primetime-Doku "ZDFzeit" / Verschollene deutsche Schätze Thema des Auftaktfilms
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15.01.2012, 10:00 Uhr, Vermischtes
Das 300 Millionen Euro schwere Bernsteinzimmer, ursprünglich vom Preußenkönig Friedrich I. im Berliner Stadtschloss eingerichtet und später an den russischen Zaren Peter den Großen verschenkt, ist nicht der einzige verlorene Schatz, den die Deutschen lieben. Fast die Hälfte der Deutschen hält das häufig als "achtes Weltwunder" bezeichnete Bernsteinzimmer jedoch für den bedeutendsten vermissten Schatz in Deutschland. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Nazigold und der Nibelungenschatz (jeweils 13 Prozent). Der Piratenschatz des legendären Seeräubers Störtebeker rangiert auf Platz vier.
Die neue Primetime-Doku "ZDFzeit" begibt sich am Dienstag, 17. Januar 2012, 20.15 Uhr, auf die Spur der verschollenen deutschen Schätze. Der Auftaktfilm "Auf der Jagd nach verlorenen Schätzen" begleitet Hobbysucher und Profis auf Kirchtürme, in Steinbrüche, Seen und spektakuläre Kunstsammlungen. Manchmal zieht es die Hobbysucher auch in den Hunsrück, wo in Steinbrüchen funkelnde Edelsteine locken. Rüdiger Prinz von Sachsen reist zusammen mit "ZDFzeit" nach Russland, um den Familienschatz der Wettiner zu suchen - und findet ihn in der Eremitage von Sankt Petersburg. Eine kulturgeschichtliche Sensation, denn der Schatz der Sachsenkönige war seit Kriegsende verschollen.
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