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"2075 - Verbrannte Erde" / ZDF-Film entwirft Szenarien über das Leben mit der Klimakatastrophe
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23.11.2010, 10:58 Uhr, Vermischtes
Gezeigt wird dies am Beispiel von vier Menschen aus verschiedenen Weltgegenden, deren Schicksale auf vielfältige Weise miteinander verwoben sind: Da ist die südfranzösische Winzerin Julie Peyrefitte, deren Rebstöcke von Heuschreckenschwärmen und ausbleibendem Regen bedroht sind. Zur selben Zeit machen sich die beiden Nordafrikaner Idri und Faouzi auf die Flucht vor der Dürre in ihrem Land auf den Weg nach Europa, wo sie auf Arbeit hoffen. In Kanada begibt sich der deutsche Biologe Niels Meister auf die Suche nach der berühmten Umweltaktivistin Grace Lajoie, die seit Jahren zurückgezogen in der Einöde lebt. Auf ihre Warnungen vor den extremen Folgen des Klimawandels hatte im Jahr 2035 niemand hören wollen. Nun versuchen Niels und seine schwangere Frau Lotte, eine weltweite Kampagne zum Kampf gegen die Zerstörung der Natur zu initiieren und eine Charta zum Schutz der letzten lebenden Tierarten zu verabschieden. Doch Grace lehnt ihre Unterstützung zunächst ab.
Die Zukunftsprognosen in der mit digitalen Effekten aufwändig gestalteten deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC: Der Film von Marion Milne und Jean Christophe de Revière führt drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert, zeigt aber gleichzeitig Lösungsansätze.
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