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Der Tagesspiegel: Fandel fordert Verzicht auf Zeitlupen

Drucken 31.07.2010, 16:44 Uhr, Sport
Berlin (ots) - Der oberste deutsche Schiedsrichter Herbert Fandel hat sich für einen Verzicht von Zeitlupen im Fernsehen und in den Stadien ausgesprochen. "Ich würde es begrüßen, die Zeitlupen ganz entfallen zu lassen", sagte Fandel dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). Zuvor hatte der italienische Fernsehsender RAI angekündigt, künftig bei Fußballspielen weitgehend auf Zeitlupen zu verzichten, um die Schiedsrichter zu schützen. "Die Zeitlupe zeigt nicht das, was viele Fernsehanstalten oder Moderatoren glauben: Sie zeigt nicht die Wahrheit", sagte Fandel, der selbst lange Referee war und seit kurzem die Schiedsrichterkomission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitet. Den Wiederholungen fehle "die dritte Dimension - die Tiefe ist nicht da". Die Perspektive täusche oft nur einen Fehler vor, das erschwere Schiedsrichtern die Arbeit. In den Stadien sind Zeitlupen auf Anweisung des Fußball-Weltverbandes Fifa nun noch selten zu sehen. Fandel begrüßt das: "Im Stadion muss man keine zusätzlichen Emotionen aufwühlen, allein schon aus Sicherheitsgründen."

Bei inhaltlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Robert Ide, Telefon 030/ 29021-14501.



Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de  


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