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Ungarn: Traditionelle Schlachtfeste – üppige Schlachtplatten

Drucken 06.01.2011, 10:04 Uhr, Reise & Tourismus

Das Schlachten und das Genießen der Schlachtplatte ist in Ungarns Bauernhöfen zu einem „Gesellschaftsereignis” geworden

Das Schlachten hat in Ungarn seit Jahrhunderten Tradition, was vom Andreastag (30. November) bis zum Faschingsende andauert. Das große „Essen” wird häufig mit zahlreichen Volksbräuchen begleitet und lehnt sich auch an bestimmte Dorfereignisse an. Selbst beim Tod eines Verwandten wird geschlachtet, deshalb nennt man das Essen der Schlachtplatte auch als Totenmahl oder Trauermahl. Das Schlachten in Ungarn ist seit jeher auch ein Familienereignis, bei dem die Verwandtschaft zusammen kommt wie etwa bei einer Taufe, Hochzeit oder Beerdigung. Die ganze Gemeinschaft hilft bei der Arbeit, jeder hat seine Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Nach getaner Arbeit, am Abend gibt es dann die wohl verdiente Schlachtplatte begleitet mit viel Pálinka und Wein, falls davon noch was übrig geblieben ist. Schließlich musste man sich ja tagsüber in der Kälte mit etwas aufwärmen, wozu gerade der ungarische Pálinka (Schnaps) hervorragend geeignet ist.

Traditionelles Schlachten
Morgens gegen 6 Uhr beginnt das Schlachten zuerst mit einer Runde Pálinka. Nach dem Einfangen der Sau erlegt der Metzger mit einem Bolzenschussapparat das Tier so, dass es dabei nichts spürt. Nach der amtlichen Begutachtung beginnt man mit dem Entfernen der Borsten, was meist mit dem Absengen geschieht. Dann folgt die Arbeitseinteilung, da Männern und Frauen unterschiedliche Arbeiten zugewiesen werden. Die Frauen kochen das Blut fürs Frühstück, putzen die Zwiebeln und den Knoblauch, reinigen den Darm, schneiden die Fettschwarten fürs Schmalz zurecht und bereiten das Mittagessen. Als Erstes gibt es zum Frühstück geröstetes Blut mit Zwiebeln und zu Mittag einen Braten. In früheren Zeiten war es schon wichtig das die Schweine ziemlich viel Fett hatten, denn das Schweineschmalz war das wichtigste Fett, was vielseitig einsetzbar war. Die Aufgabe der Männer ist das Tier einzufangen, es zu erlegen, das Absengen der Borsten mittel angezündeten Strohbündeln, das Zerlegen der Sau, das Fertigen von Würsten, von Blut und Leberwürsten und der Presswurst.

Am Nachmittag beginnen die Frauen mit der Vorbereitung zum Abendessen. Zur Schlachtplatte, dem Festessen des Tages, werden nicht nur die Teilnehmer an der Schlachtung sondern auch die Nachbarn und Freunde eingeladen. Es gibt traditionsgemäß ein reiches Mahl mit Fleischsuppe bzw. Rippperlsuppe zum Anfang. Als nächsten Gang serviert man gefülltes Kraut, gebratene Würste, mit Knoblauch gebratene Ripperl und Braten. Zum Abschluss gibt es noch Pogatschen, Strudel und Krapfen. Zu den Mahlzeiten reicht man Pálinka und Wein, den man nach der Mahlzeit bis zum frühen Morgen genießt, in der Hoffnung, dass die nächste Schlachtung auch so erfolgreich verläuft wie die Jetzige.

Schlachtfest und Tourismus
Mittlerweile sind Schlachtfeste keine alleinige Angelegenheit mehr des Bauern, der Verwandten und Freunde sowie der Dorfbewohner. Immer mehr Tourismus Regionen und Hotels nehmen sich diesem Thema an und bieten zünftige Schlachtfeste. Regelrechte Angebotspakete werden erstellt um möglichst viele Touristen, zu dieser Feierlichkeit einzuladen. Keine Angst: Keiner wird zur Arbeit eingeteilt, aber man freut sich darüber, wenn man fleißig am Verkosten des hausgemachten Pálinkas und der zubereiteten Mahlzeiten teilnimmt. Traditionelle Schlachtfeste in Ungarn gibt es unter anderem in Tihany, Nemesvámos, Túrkeve und Nagyecséd sowie in Mezőkövesd, wo das Hajnal Hotel ein passendes Schlachtfest Paket geschnürt hat.

Schlachtfest Angebot im Hajnal Hotel in Mezőkövesd
In Mezőkövesd ganz in der Nähe des Zsóry-Heilbades findet man das Hajnal Hotel. Ein angenehmes Hotel mit hervorragender Küche und einer gut ausgestatteten Wellness- und Heilbehandlung Abteilung. Im Rahmen des Schlachtfestes bietet das Hotel Zsóry einen Aufenthalt von 2 Nächtigungen, Vollpension mit Teilnahme an der Schlachtung und Abends an der Schlachtplatte samt Musikveranstaltung. Näheres über das Angebot gibt es hier bei aktiveurlaubszeit-de zu lesen.


- aktiveurlaubszeit de -
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falusilakoma.hu
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Zoltán Okolicsányi
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Die deutsch und ungarisch sprachige Firma Aktivpihenes & Aktiveurlaubszeit s.r.o. befasst sich vorwiegend mit Pressefotografie, mit PR-Berichtgestaltungen für Tourismus Regionen, Hotels und Pensionen. Die Firma betreibt das ungarische Web-Magazin aktivpihenes.hu – „Aktív pihenés Ausztriában és Magyarországon“ und das deutsche Web-Magazin aktiveurlaubszeit.de – „Aktiv Urlaub in Österreich und Ungarn“. Die Web-Magazine zeigen die Schönheiten beider Länder und sollen die Leser zu einem Urlaub nach Österreich und Ungarn animieren. Für Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und touristische Regionen werden Presse- und PR-Texte gestaltet, um diese möglichst optimal den Lesern vorstellen zu können, ohne aber von der Wirklichkeit abzuschweifen. Veröffentlichungen geschehen in Web-Magazinen, in Partnermagazinen, in deutschen online Presseportalen, die wiederum von zahlreiche Journalisten und Redaktionen der Print und online Medien gelesen werden.

Mit Know-how und Erfahrung zum Vorteil der Partner. Der Firmeneigentümer hat als Bildjournalist über lange Jahre hinweg in Ungarn und vor allem Österreich viel Erfahrung sammeln können, kennt die unterschiedlichen Mentalitäten und gestaltet seine Aufnahmen und PR-Texte der jeweiligen Mentalität gerecht. Zur Hilfe stehen ihm dabei ungarische Journalisten, deren Spezialgebiet auch der Tourismus ist. Die Erfahrung und die journalistische Neugier, tief in die zu bearbeitenden Themen der Auftraggeber zu dringen, gewährleisten das Optimalste, an PR herauszuholen.


Autor / Kontakt:
Aktivpihenes & Aktiveurlaubszeit s.r.o.
Frau Okolicsanyi Zoltan
Komarno
URL: http://www.aktiveurlaubszeit.de

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