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Südtiroler fahren auf „Frisbees“ ab

Drucken 13.08.2007, 17:28 Uhr, Reise & Tourismus

Berlin, 13.08.2007 – In Zeiten von Klimaschutzdebatten, Spriterhöhungen und Bahnstreiks erobert in Südtirol ein neues Gefährt die Straßen. Seit 2005 sind zwischen Brenner und Salurn mehr als 3.000 Elektrofahrräder der Marke Frisbee unterwegs. Jährlich kommen 500 Fahrräder dazu. Umgesattelt wird quer durch alle sozialen Schichten: Mütter, Manager oder Mitarbeiter von Stadtpolizei, Post, Berufsfeuerwehr und Sanitätsdienst sind in Südtirol elektrisch unterwegs.

Die Elektrofahrräder sind mit einem batteriebetriebenen Motor ausgestattet, der eine Reichweite von 50 Kilometern hat. Die Batterie kann an jeder normalen Steckdose aufgeladen werden. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde im reinen Elektrobetrieb gelten Frisbees laut Straßenverkehrsordnung als „Fahrrad mit Hilfsmotor“. Helmpflicht, Steuer und Versicherung fallen nicht an. Frisbees gibt es in unterschiedlichen Ausführungen ab 890 Euro. www.frisbee.eu

Der Hersteller Tecnocarbur hat in den vergangenen acht Jahren 25.000 Fahrräder in Italien, Österreich und Deutschland verkauft. Am Produktionsstandort selbst findet Tecnocarbur einen idealen Absatzmarkt. Bozen ist neben Parma die umweltfreundlichste Stadt Italiens. Das gut ausgebaute Fahrradnetz erleichtert den Städtern den Umstieg aufs Zweirad. Für ausgedehnte Fahrradtouren stehen Südtirolern und Urlaubsgästen insgesamt 650 Kilometer an Talradwegen zur Verfügung. www.suedtirol.info/radfahren


Autor / Kontakt:
Häberlein & Mauerer
Barbara Platzer
Berlin
URL: http://www.haebmau.de

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