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Restaurierung der erhabenen St Paul’s Cathedral erfolgreich beendet
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19.07.2011, 10:17 Uhr, Reise & Tourismus
Die Kathedrale ist bei weitem nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Bauwerk von großer historischer und architektonischer Bedeutung. Den Besuch dieses imposanten Bauwerks zu versäumen, käme fast einer Sünde gleich.
In diesem Jahr feiert man den 300. Geburtstag des Bauwerks mit der spektakulären Domkuppel. Somit gab es wohl nie einen besseren Zeitpunkt für einen Besuch der Kathedrale. Im Vorfeld der Feierlichkeiten, bei denen auch die Queen mit unter den Gästen war, wurden zunächst aufwendige Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.
Reverend Canon Mark Oakley, Schatzmeister von St Paul's, schätzt die Kathedrale als „eines der außergewöhnlichsten Bauwerke der Hauptstadt“. Er stellte fast, dass die Kathedrale für einige Besucher fast schon zu so etwas wie einem überwältigenden Erlebnis wurde. Für andere war das Bauwerk in seiner Komplexität und Fülle zudem auch schwer zu ergründen und verstehen. Deshalb gibt es jetzt einen umfassenden Audioreiseführer mit vielen informativen Hinweisen und Erklärungen, der den Besuchern der Kathedrale Orientierung geben soll.
Zusätzlich zum neuen Audioreiseführer wurde im Untergeschoss auch Platz für einen Kinosaal geschaffen. Hier erfahren die Besucher mehr über die Entstehungsgeschichte der berühmten Kathedrale und das alltägliche Leben in St Paul's.
Reverend Oakley fügt hinzu, dass sämtliche Details des Bauwerks dank der eindrucksvollen Restaurierungsarbeiten wieder in voller Pracht zu sehen sind: „Zum ersten Mal seit 15 Jahren können wir das Bauwerk wieder vollständig sehen, ohne dass Teile davon durch Planen verhüllt sind.“
Er berichtet weiter, dass man erst vor kurzem bemerkte, dass das Westtor eigentlich in Teilen aus Marmor gearbeitet sind, als es gereinigt und von den schwarzen Verschmutzungen befreit wurde, die der Wind über Jahrhunderte hinweg hier herangetragen hatte. Auch die Mosaike funkeln wieder in neuem Glanz. Jedes seiner Million von Einzelstücken wurde einzeln mit einem Wattestäbchen und deionisiertem Wasser gereinigt.
Für die 20.000 Kinder ins Leben gerufen, die jedes Jahr auf Schulausflügen nach St Paul's kommen, wurde ein Bildungszentrum eröffnet. Auch beim Zugang für Behinderte wurden weitere Verbesserungen vorgenommen.
Das Bauwerk selbst feiert zwar erst seinen 300. Geburtstag. St Pauls an sich befindet sich aber schon seit dem Jahr 604 n. Chr. an diesem Ort, weiß der Reverend zu berichten. Schon deshalb ist die Kathedrale zu einer Art festen Institution geworden, die das Stadtbild Londons auf unverkennbare Art und Weise geprägt hat. Ursprünglich errichtet wurde das Bauwerk ganz oben auf dem Hügel und wirkte damit als Zentrum der Entstehung Londons. Leider brannte die ursprüngliche Kathedrale beim Großen Feuer von London bis auf die Grundmauern nieder. Später wurde sie vom berühmten Architekten Sir Christopher Wren erneut wieder aufgebaut.
„Dieser Dom ist in vielerlei Hinsicht die Krone Londons. Er stellt sich in den Schutz der Menschen und Werte, die wichtig sind, sowie der Transzendenz. Vieles in unserem Leben ist heutzutage sehr flach geworden. Ich denke, der Dom steht da in seiner Größe und soll uns daran erinnern, zuweilen über uns selbst hinauszuschauen, da dies für die Menschen eine sehr lohnende Erfahrung sein kann“, ergänzt der Reverend abschließend.
Auch als Schauplatz für stimmungsvolle Livemusik können Besucher die atemberaubende St Paul's Cathedral erleben. Im Verlauf des Jahres werden hier zahlreiche Größen der Orgelmusik zu hören sein.
Am 7. Juli kehrt John Scott in die Kathedrale zurück und mit ihm Ben van Oosten, ein besonderer Kenner der französische Romantik, der am 4. August auftreten wird. Abgerundet wird das vielfältige und aufregende Programm von Timothy Wakerell.
Auch Kunstliebhaber werden ihren Weg in die Kathedrale nicht missen, denn hier werden sie schon erwartet von ‚Being Untouchable’, einer Fotografieausstellung, die berührende Einblicke in das Leben der sogenannten Unberührbaren in Indien gewährt.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Juli und gezeigt werden dabei Bilder, mit denen der Fotograf Marcus Perkins Momente im Leben der indischen Daliten verewigt hat. Auch wenn die Tradition der Unterdrückung und Ausbeutung der Daliten mit der indischen Verfassung offiziell beendet wurde, ist das Leben der Daliten auch heute noch stark davon gezeichnet.
Zu weiteren Sehenswürdigkeiten, an denen sich das Gebet und die Geschichte der Hauptstadt miteinander vereinen, gehört auch die Westminster Abbey, die als Ort der kirchlichen Trauung von Prinz William und Catherine Middleton erneut ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit rückte.
Ihre Geschichte reicht mehr als 1.000 Jahre zurück. Damit ist die Abbey mit zahlreichen Gemälden, Buntglas, Textilien und vielen weiteren Ausstellungsstücken eine wahre Schatzkammer für Kunst und Malerei. Es ist auch der Ort, an dem viele bedeutende Persönlichkeiten der englischen Geschichte ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Mit dem London Pass können Sie London Sehenswürdigkeiten und vieles mehr kostenlos erleben.
Geschrieben von Michael Edwards
Autor / Kontakt:
Oban Multilingual
Frau Verena Janisch
Brighton
URL: http://www.thelondonpass.de/
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