RSS Feed

Offenes-Presseportal.de

Das kostenlose Presseportal für alle Firmen zur einfachen Platzierung und Verbreitung von Pressemitteilungen.
Startseite / Reise & Tourismus / Der Dresdner Alberthafen atmet historische Industriekultur

Der Dresdner Alberthafen atmet historische Industriekultur

Drucken 06.06.2009, 10:32 Uhr, Reise & Tourismus

Der Altberthafen in Dresden-Friedrichstadt gehört zum neuen Tourismusnetzwerk „Industriekultur Dresden“. Er zählt zu den größten Binnenhäfen Deutschlands. Das Areal an der Elbe wurde zwischen 1891 und 1895 erschlossen und befindet sich im Dresdner Ostragehege in der Nähe der Messe Dresden und der großen Eissporthalle. Das gesamte Hafengelände misst rund 42 Hektar. Hafeneinfahrt, Hauptbecken mit Nord- und Südkai sowie das Wendebecken bilden das komplette Hafenbecken. Durchschnittlich ist es 75 Meter breit. Der Südkai hat eine Länge von 1000 Metern. Insgesamt haben 20 Schiffe im Hafen Platz. Den Umschlag der Güter bewältigen sieben Krananlagen mit einer maximalen Belastbarkeit von 90 Tonnen. Vor zwei Jahren wurde eine neue Roll-on-Roll-off-Anlage errichtet, die es ermöglicht, dass beladene LKW direkt auf Schiffe fahren. Derzeit sind 46 Firmen im Hafen tätig. Über 500 Beschäftigte garantieren einen reibungslosen Ablauf bei der Koordination großer Wareströme.

Führung durch die Hafenanlagen
Eine Führung durch den Alberthafen ermöglicht interessante Einblicke in die Geschichte und Perspektive des Hafens. Sehenswert ist das historische Terminal. Das Ensemble bestehend aus zwei historischen Eisenbahnwaggons (Baujahr 1910), einem Hafenkran (Baujahr 1965) und der letzten Elbzille "Waltraut" ( Baujahr 1913). Im Inneren dieses Schleppkahns werden die Lebensbedingungen der Elbschiffer und die Geschichte der Binnenhäfen an der Oberelbe dargestellt. Zum Beispiel die historische Kaianlage mit dem 65 Meter langen Ausstellungsschiff „Waltraud“ und seiner Ausstellung im Inneren oder die neuen modernen Kaianlagen zum Vergleich. Das weitere Highlight ist die Besichtigung eines Minensuchbootes der Bundesmarine mit einer interessanten Exkursion in die Welt der Marinesoldaten. Das Schiff ist Bestrandteil des Militärhistorischen Museums Dresden und wurde im Jahre 2000 aus dem Arsenal Wilhelmshaven nach Dresden überführt.

Die Hafenmühle produziert „Ährenwort“
Am Hafen erhebt sich ein weiteres Industriedenkmal, der 63 Meter hohe Siloturm der Hafenmühle. Sie wurde zwischen 1912 und 1914 nach Plänen von Lossow und Kühne durch die Firma Bienert, die auch weitere Mühlen in Dresden betrieb, als Eisenbetonkonstruktion errichtet und war damals eine der modernsten Mühlen Deutschlands.
Bis 1972 wurde die Mühle privat geführt und dann als „Volkseigener Betrieb“ enteignet. 1990 erfolgte die Reprivatisierung, und seit 2003 arbeitet hier die Dresdener Mühlen KG. Eine Besonderheit der Produkte ist der Herkunftsnachweis vom Mehl über das Getreide bis zum Feld des Landwirtes unter der Marke „Ährenwort“.

Maritimes Essen im Fischhaus
Nach dem Hafenrundgang sorgt das Fischhaus am Alberthafen für ein maritimes Essen. Beim Blick von der Sommerterrasse über die Hafenanlage begeben sich die Gedanken mit den vorbeifahrenden Elbschiffen auf die Reise. Das gastliche Haus bietet einen kulinarischen Ausflug rund um die Weltmeere geboten. Die fangfrischen Köstlichkeiten werden auf dem Grill, in der Pfanne oder auf dem Lavastein zubereitet. Das Fischrestaurant beherbergt auch zehn Hotelzimmer. Gestärkt können die Gäste an Bord des Fahrgastschiffes MS Prinz Albert gehen, oder auf einem modernen Powerboot „in die Elbe stechen“.


Autor / Kontakt:
SachsenGAST
Herr Heinz Ruhnau
Dresden
Fon: 03514712362
Fax: 03514712321
URL: http://www.dresden-report.de

Hinweis:
Offenes-Presseportal.de distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Pressemeldung/dieses Artikels. Die Meldung gibt nicht die Meinung von Offenes-Presseportal.de wieder und somit ist Offenes-Presseportal.de nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Pressemeldung/des Artikels. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.