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Welt-Ei-Tag 2009: Kenner kaufen keine Käfigeier!
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09.10.2009, 15:14 Uhr, Politik & Gesellschaft
Anlässlich des Welt-Ei-Tages am 10. Oktober ruft die „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e.V. (AGfaN) alle Verbraucher auf, sich in Zukunft beim Einkauf noch konsequenter für Eier aus tierfreundlichen Haltungssystemen zu entscheiden und Eier aus Käfighaltung in den Regalen liegenzulassen. Immer mehr Tierfreunde lassen inzwischen auch in Hotels Frühstückseier aus Käfighaltung liegen und fordern die Küchenchefs dazu auf, Freilandeier einzukaufen.
Eier aus Freilandhaltungen sind die einzige wirklich tiergerechte Alternative zu Eiern aus der tierquälerischen Käfighaltung. Auch bei der von den Betreibern der Legebatterien in irreführender Absicht als „Kleingruppenhaltung“ bezeichneten neuen Käfige handelt es sich trotz des abgeschatteten Bereichs zur Eiablage um Drahtgitterkäfige. „In diesen Käfigen können Legehennen nur bei mickerigem Dämmerlicht gehalten werden, weil sie sich sonst wegen der widernatürlichen Enge und fehlender Beschäftigungsmöglichkeiten gegenseitig bepicken und schließlich auch tothacken würden“, bedauert Eckard Wendt, Vorsitzender der AGfaN e.V.
Aus Sicht des Tierschutzes sind Eier aus Bio-(Öko-) Haltung (Code 0) besonders empfehlenswert, weil jeder Henne im Auslauf 4m² zur Verfügung stehen müssen und im Stallabteil nur 6 Tiere / m² gehalten werden. In der konventionellen Freilandhaltung (Code 1) beträgt die Besatzdichte im Stall dagegen 9 Hennen / m² und im Auslauf ebenfalls 4m² / Huhn. Bio-Hennen können sich deshalb viel besser ausweichen, so dass es kaum Aggressionen unter den Tieren gibt. Aus diesem Grunde können die Tiere dort auch helleres Licht im Stall bekommen.
Eier aus Bodenhaltung (Code 2) sollten nur als Kompromisslösung angesehen werden, weil die ausschließliche Stallhaltung den Hennen das Tageslicht vorenthält, das aufgrund seines UV-Anteils keimtötend wirkt.
Die AGfaN e.V. bittet beim Einkauf auf das rot-gelbe KAT-Siegel zu achten. Der Verein bedauert, dass es seit 2008 auch ein Siegel von der WPSA gibt, das nur die Einhaltung des gesetzlichen Mindeststandards bescheinigt und deshalb auch für Käfigeier erteilt wird. Tierschutzverbände lehnen dieses Siegel deshalb ab.
Die von den Betreibern der Legebatterien immer wieder verbreitete Behauptung, Eier aus alternativen Haltungssystemen seien ungesünder, wurde wiederholt als Zwecklüge entlarvt.
Eier aus Freilandhaltungen sind die einzige wirklich tiergerechte Alternative zu Eiern aus der tierquälerischen Käfighaltung. Auch bei der von den Betreibern der Legebatterien in irreführender Absicht als „Kleingruppenhaltung“ bezeichneten neuen Käfige handelt es sich trotz des abgeschatteten Bereichs zur Eiablage um Drahtgitterkäfige. „In diesen Käfigen können Legehennen nur bei mickerigem Dämmerlicht gehalten werden, weil sie sich sonst wegen der widernatürlichen Enge und fehlender Beschäftigungsmöglichkeiten gegenseitig bepicken und schließlich auch tothacken würden“, bedauert Eckard Wendt, Vorsitzender der AGfaN e.V.
Aus Sicht des Tierschutzes sind Eier aus Bio-(Öko-) Haltung (Code 0) besonders empfehlenswert, weil jeder Henne im Auslauf 4m² zur Verfügung stehen müssen und im Stallabteil nur 6 Tiere / m² gehalten werden. In der konventionellen Freilandhaltung (Code 1) beträgt die Besatzdichte im Stall dagegen 9 Hennen / m² und im Auslauf ebenfalls 4m² / Huhn. Bio-Hennen können sich deshalb viel besser ausweichen, so dass es kaum Aggressionen unter den Tieren gibt. Aus diesem Grunde können die Tiere dort auch helleres Licht im Stall bekommen.
Eier aus Bodenhaltung (Code 2) sollten nur als Kompromisslösung angesehen werden, weil die ausschließliche Stallhaltung den Hennen das Tageslicht vorenthält, das aufgrund seines UV-Anteils keimtötend wirkt.
Die AGfaN e.V. bittet beim Einkauf auf das rot-gelbe KAT-Siegel zu achten. Der Verein bedauert, dass es seit 2008 auch ein Siegel von der WPSA gibt, das nur die Einhaltung des gesetzlichen Mindeststandards bescheinigt und deshalb auch für Käfigeier erteilt wird. Tierschutzverbände lehnen dieses Siegel deshalb ab.
Die von den Betreibern der Legebatterien immer wieder verbreitete Behauptung, Eier aus alternativen Haltungssystemen seien ungesünder, wurde wiederholt als Zwecklüge entlarvt.
Die "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. (AGfaN) ist ein Tierschutzfachverband, der die industrialisierten Formen der landwirtschaftlichen Tierhaltung (sogenannte "Massentierhaltung") ablehnt und art- und verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung fordert, weil Tiere leidensfähige Mitgeschöpfe sind.
Autor / Kontakt:Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V.
Herr Eckard Wendt
Stelle
Fon: 04174-5181
Fax: 04174-5181
URL: http://www.tierschutz-landwirtschaft.de
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