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Saarbrücker Zeitung: Trittin für zeitweilige Aufnahme von bis zu 1000 Flüchtlingen aus Nordafrika - in Libyen droht "Völkermord"
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26.02.2011, 04:00 Uhr, Politik & Gesellschaft
Nach UN-Recht hätten solche Menschen keinen Anspruch auf politisches Asyl, erläuterte Trittin. "Das bedeutet, wenn sich die Lage in Libyen oder Tunesien wieder beruhigt, müssen sie in ihre Heimatländer zurückkehren". Zugleich kritisierte er die Blockadehaltung der Bundesregierung in dieser Frage. "Wenn es darum geht, schnell und unkompliziert zu helfen, darf Deutschland nicht im Abseits stehen", meinte der Grünen-Politiker. "Was gegenwärtig in Libyen passiert, hat zweifellos die Grenze zum Völkermord erreicht".
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