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Saarbrücker Zeitung: Regierung will Sexspielzeug sicherer machen
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01.07.2011, 11:44 Uhr, Politik & Gesellschaft
Bei bisherigen Untersuchungen von Erotikartikeln seien zahlreiche Weichmacher (Phthalate) und andere gefährliche Stoffe gefunden worden. Für drei davon gelte bereits ein Verwendungsverbot ab 2015. Ein nationales Vorgehen sei aber wenig geeignet, betont die Regierung, da Erotikartikel zum größten Teil importiert und über das Internet bestellt würden. Deutschland unterstütze daher "ausdrücklich ein harmonisiertes europäisches Vorgehen".
Warnhinweise auf Sexspielzeug hält die Regierung allerdings derzeit für "nicht zweckdienlich". Auch gebe es noch keine Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung zur chemischen Sicherheit von Vibratoren und anderen Geräten. Hersteller müssten daher auch in eigener Verantwortung sicherstellen, "dass die Produkte sicher sind".
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