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Riegert: Maßnahmen gegen Gewalt in und um Fußballstadien weiter verschärfen
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08.02.2012, 16:00 Uhr, Politik & Gesellschaft
"Die Sicherheit eines jeden Zuschauers, aber auch eines jeden Spielers und Schiedsrichters muss bei Fußballspielen gewährleistet sein. Wie beim Doping gilt auch beim Thema Gewalt das Null-Toleranz-Prinzip. Aus Sicherheitsgründen ist ebenso die Verwendung von Feuerwerkskörpern abzulehnen.
Der Kommunikation und Prävention kommt bei den Bemühungen um mehr Sicherheit eine große Bedeutung zu. Darüber hinaus müssen im Falle gewaltsamer Übergriffe strafrechtliche Sanktionen schnell umgesetzt werden. Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, dem alle Akteure gemeinsam entgegentreten müssen.
Auch im Fußball muss man Symptomen und Ursachen von Gewalt differenziert begegnen. So erfordert es Zivilcourage bei den Fans, wenn sie sich der Gewalt entgegenstellen wollen. Fangruppen können das Problem in den Griff bekommen, indem sie sich beispielsweise einen Fan-Kodex geben.
Die erschreckende Bilanz der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2010/11 lautete: 1.077 Verletzte bei den Spielen der drei oberen Fußball-Ligen."
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