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Geheimakte Irak / Die wahre Geschichte des Krieges
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23.10.2010, 12:00 Uhr, Politik & Gesellschaft
Folter, Misshandlungen mit Todesfolge, Anschläge auf Kinder - was spielte sich wirklich unter der US-Besatzung im Irak ab? Die Internetplattform WikiLeaks hat nach eigenen Angaben Zugriff auf rund 400 000 geheime Dokumente des US-Militärs. Diese Berichte dokumentieren Operationen der amerikanischen Truppen in den Jahren 2004 bis 2009 im Irak.
Die Dokumentation "Geheimakte Irak - Die wahre Geschichte des Krieges" (Montag, 25. Oktober 2010, 23.30 Uhr, Mittwoch, 27. Oktober 2010, 21.00 Uhr im ZDFinfokanal) nimmt die Zahlen und Fakten der Geheimdokumente als Grundlage, um die wahre Situation im Irak während der Besatzung der Amerikaner und ihrer Alliierten zu schildern. Die erschreckende Bilanz, die mit Hilfe der geheimen Akten gezogen werden kann: 109 000 Tote, davon 66 000 Zivilisten, zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen - auch nachdem die Missbrauchsfälle von Abu Ghraib publik wurden. Die Dokumente zeigen: Der Einsatz der US-Truppen im Irak hatte eine verheerende Wirkung. Ein ganzes Land zerstört - durch Gewalt und Terror, Mord und Anarchie, Korruption und Fehlentscheidungen.
Die Autoren der Reportage, Paul Woolich und Iain Overton (deutsche Bearbeitung: Michael Renz) sprachen mit Menschen, die Opfer der Gewalt wurden. Die Geschichten hinter den nackten Zahlen sind erschütternde Zeugnisse darüber, was der Einmarsch westlicher Truppen im Irak angerichtet hat.
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