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Effects of Minimum Wage Policy on Poverty in Argentina
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10.03.2010, 09:42 Uhr, Politik & Gesellschaft
Die vorliegende Studie vermittelt dem Leser zunächst einen generellen Einblick in das Thema "Mindestlohn" und präsentiert die allgemeinen Vor- und Nachteile gesetzlicher Lohnuntergrenzen. Darauf aufbauend werden verschiedene ökonometrische Methoden dargestellt, mit denen Ökonomen versuchen die Effekte von Mindestlöhnen auf Beschäftigung, Armut oder beispielsweise Inflation zu messen. Dazu zählen neben rein deskriptiven Ansätzen auch zum Beispiel die Difference-in-Difference Methode.
Effects of Minimum Wage Policy on Poverty in Argentina
Mit diesem theoretischen und ökonometrischen Wissen ausgestattet findet der Leser im dritten Teil des Buches eine ausführliche Analyse der Effekte einer aggressiven Mindestlohnpolitik in Argentinien. Im untersuchten Zeitraum von 2003 bis 2006 wurde die gesetzliche Lohnuntergrenze in Argentinien von 200 auf 1.240 Pesos erhöht. Der Autor untersucht, welche Auswirkungen diese drastische Erhöhung auf die Armutsproblematik in Argentinien hatte.
Vor dem Hintergrund, dass auch in Deutschland Mindestlöhne ein regelmäßiges Diskussionsthema sind, liefert das vorliegende Buch dem Leser einen sehr guten Einblick in die wissenschaftliche Analyse staatlicher Lohnuntergrenzen.
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One of the first and most cited articles about minimum wages was written by George Stigler in 1946. He describes the divergent effects in competitive and monopsonistic labor markets. In the competitive case, the market clearing wage is efficient and cannot be improved. A minimum wage will either reduce employment or - if it is below the equilibrium wage - will have no employment effect. On the other hand, in a monopsonistic labor market, the equilibrium wage is below the efficient level and an appropriately set minimum can increase welfare. Stigler stresses the word 'appropriately' with the sentence:
A uniform national minimum wage, infrequently changed, is wholly unsuited to these diversities of conditions.
In addition, Stigler argues that minimum wage policy might not help those it is intended to help. This may be the case if low-wage members of wealthier households, such as teenagers, get higher wages at the expense of the displaced underclass workers. Furthermore, Stigler discusses what might be the effect of a minimum wage on the uncovered sector: If some workers lose their jobs in the formal sector and begin offering labor in the shadow economy, the wages in the informal sector may fall.
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Online Verlag new-ebooks.de
Herr Johannes Krüger
Dresden
URL: http://www.new-ebooks.de
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