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CREAM-Partner fordern leistungsfähiges Container Terminal für Sofia

Drucken 29.10.2009, 08:02 Uhr, Logistik & Transport

Hannover/Sofia. Die in Bulgarien operierenden Partner des EU-Forschungsprojektes CREAM (Customer-driven Rail-freight services on a European mega-corridor based on Advanced business and operating Models) und weitere wichtige Akteure im Transportmarkt haben sich in einer Deklaration für die Verbesserung des intermodalen Verkehrs in Bulgarien ausgesprochen. Sie unterstreichen dabei die Notwendigkeit der Stärkung der Schiene in Südosteuropa. Die Deklaration wurde jetzt der bulgarischen Regierung vorgelegt.

Durch die Erweiterung der EU ist Bulgarien stärker als zuvor ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Die Güterverkehrskorridore bis nach Griechenland und in die Türkei haben durch die hervorgerufene dynamische wirtschaftliche Entwicklung einen enormen Aufschwung erlebt. Sobald die globale Wirtschaftskrise überwunden ist, werden wieder hohe Wachstumsraten erwartet.

Zurzeit existiert nur ein veralteter Container-Umschlagsplatz in Sofia, der die steigende Nachfrage nicht bewältigen kann. Die mangelnde Infrastruktur verhindert eine optimale Nutzung der paneuropäischen Verkehrskorridore 4, 8 und 10. Hier stellen die Standorte Budapest und Belgrad bislang die letzten großen Transport-Drehscheiben in Richtung Südosteuropa dar. Der Anteil intermodaler Verkehre soll durch verbesserte Rahmenbedingungen gesteigert werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass effektive Strukturen für den Terminalausbau und -betrieb geschaffen werden und ein leistungsfähiges Containerumschlags-terminal in der Region Sofia eingerichtet wird.

Mit dem Ausbau des Terminals in Sofia würde sich die Situation des internationalen Gütertransports enorm verbessern. Nicht nur der Standort Sofia wird durch die Einbindung attraktiver, auch die Schiene an sich kann mit verkürzten Transportzeiten und einer verbesserten Qualität für sich punkten.

Über CREAM
Am EU-Forschungsprojekt CREAM sind 26 Partner aus 12 Ländern beteiligt – darunter Bahnunternehmen, der internationale Eisenbahnverband UIC, Operateure, Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen. ‚CREAM’ steht für ‚Customer-driven Rail-freight services on a European mega-corridor based on Advanced business and operating Models’: In diesem Forschungsprojekt sollen kundennahe Lösungen entwickelt werden, um Gütertransporte auf die Schiene zu verlagern. Die HaCon Ingenieurgesellschaft und das Beratungsunternehmen KombiConsult koordinieren das Projekt.

Über das Unternehmen:
Die HaCon Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Hannover bietet seit 1984 Lösungen rund um das Thema Verkehr und Logistik an. Ein engagiertes Team von inzwischen 120 erfahrenen Mitarbeitern aus den Bereichen Informatik und Verkehrsplanung hat HaCon zu einem der führenden Unternehmen in Europa für Planungs-, Dispositions- und Informationssysteme gemacht.

Bekannt geworden ist das Unternehmen mit dem Fahrplanauskunftssystem HAFAS, das seit 1989 bei der Deutschen Bahn im Einsatz ist. Mittlerweile setzen zahlreiche weitere europäische Eisenbahngesellschaften sowie Verkehrsunternehmen und
-verbünde die HaCon-Fahrplanauskunft HAFAS ein, nicht nur in Deutschland, sondern zum Beispiel auch in der Schweiz, in Österreich, Belgien, Dänemark, Norwegen, Italien, Polen, Irland, Großbritannien und in den USA. Als universelles System wird HAFAS darüber hinaus auch im Flug- und Güterverkehr genutzt. Auch das neue Softwareprodukt von HaCon, das Fahrplankonstruktions- und -managementsystem TPS, findet zunehmend Kunden im europäischen Eisenbahnmarkt.


Autor / Kontakt:
HaCon Ingenieurgesellschaft
Frau Thordis Gooßes
Hannover
Fon: 0511 33699-224
Fax: 0511 33699-99
URL: http://www.hacon.de

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