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Biomonitoring an Kiefernnadeln im Rhein-Erft-Kreis

Drucken 24.01.2011, 11:14 Uhr, Land & Forstwirtschaft

Durch die flächenhafte Beprobung von Kiefernnadeln im Rhein-Erft-Kreis und deren umweltgeochemischen Analysen soll die vorliegende Studie Aufschluss über Ausbreitungsmuster und Eintragsquellen von atmosphärischen Kontaminationen liefern. Die Untersuchungen von sowohl organischen als auch anorganischen Substanzen soll eine Quellenidentifizierung ermöglichen. Die Auswertung der Daten erfolgt mittels des Einsatzes statistischer Methoden, Geographischer Informationssysteme (GIS) und Verhältnisdarstellungen verschiedener Parameter (ratios).

Biomonitoring an Kiefernnadeln im Rhein-Erft-Kreis

Am Boden befindet sich eine 5 mm breite, undurchsichtige, hellgrüne bis weiße Schicht, darüber eine grünlich bis gelbliche klare Phase. Jedem Vial wird 1 µg zehnfach deuteriertes Anthracen (D10Anthracen) der Firma Promochem (Wesel) als Standard zugefügt. Anschließend wird das Extrakt von der viskosen Phase am Boden des Glases getrennt, da diese hochmolekularen Substanzen in späteren Trenn- und Analysevorgängen die Geräte und Säulen verstopfen würden. Die obere klare Flüssigkeit (Fraktion A) wird abpipettiert und die untere Fraktion (Fraktion C) in ein Zentrifugenglas überführt. Nach Zugabe von ~10 ml Hexan wird das Glas fünf Minuten in einem Ultraschallbad aufgeschlämmt, um die zwischen den hochmolekularen Komponenten eingeschlossenen Zielsubstanzen (PAK) in Lösung mit dem Hexan zu bringen. Danach wird das Gemisch bei 3.500 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert. Dadurch entstehen erneut zwei Phasen. Die Obere wird wiederum abpipettiert und der Fraktion A zugeführt. Die verbliebene Fraktion C wird erneut mit Hexan versetzt, im Ultraschallbad aufgeschlämmt und zentrifugiert. Dieser Vorgang wird drei mal wiederholt, bis die C-Fraktion farblos ist und zum einrotieren in einen Rundkolben überführt werden kann. Fraktion A und C werden in 8 ml-Schraubdeckelgläser pipettiert, unter dem Abzug durch Eindampfen vom Lösungsmittel befreit und dann ausgewogen. Nach Tests von Lehndorff ist Fraktion C frei von Zielsubstanzen und dient im Weiteren als Proxy für die epikutikulare Wachsschicht der Nadeln. Die Mengen von Fraktion A und Fraktion C zeigt Tabelle B4.

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Herr Johannes Krüger
Dresden
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