Startseite / Kunst & Kultur / Neue OZ: Kommentar zu Medien / Print / Verleger / Hitler
Neue OZ: Kommentar zu Medien / Print / Verleger / Hitler
Drucken
15.01.2012, 22:00 Uhr, Kunst & Kultur
Auch das unbeschreiblich Schaurige und Willkürliche hat leider seinen Reiz - vor allem, wenn es verboten ist. So werden vor allem Jüngere, ohne "Mein Kampf" aus Erbbeständen im Bücherschrank, weniger am kritisch-kommentierenden Part interessiert sein als am Hitler-Originaltext selbst. Schon allein, um mitreden zu können, wenn die Kampfschrift zum Pausenhofgespräch wird.
Prinzipiell dürfte die Zeit einigermaßen reif sein für McGees Projekt. Doch entscheidend wird sein, wen die Lektüre antrifft: den nur historisch Neugierigen, oder den vermeintlich (politisch) ausweglos Unzufriedenen, der sich braune Heilslehren zusammenklauben will. Der fand bislang auch ohne die nun leicht zugängliche Hitler-Lektüre zu entsprechenden Quellen. Doch das vom Tabu befreite, kenntnisreichere öffentliche Gespräch über dieses Buch wird ihm seine Argumentation schwerer machen, solange demokratische Mechanismen funktionieren
Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207
Autor / Kontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
Neue Osnabrücker Zeitung
Übermittelt von: news aktuell GmbH
URL: http://www.presseportal.de
Hinweis:
Offenes-Presseportal.de distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Pressemeldung/dieses Artikels. Die Meldung gibt nicht die Meinung von Offenes-Presseportal.de wieder und somit ist Offenes-Presseportal.de nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Pressemeldung/des Artikels. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.

