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Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes Feuerwehr stinkt neuer Gas-Geruch - Sicherheitsbedenken gegen Verzicht auf Schwefel-Duft

Drucken 03.11.2010, 02:00 Uhr, Kunst & Kultur
Halle (ots) - Ein neuer Geruch beim Gas kann aus der Sicht von Feuerwehrleuten zum Sicherheitsrisiko werden, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Deswegen werde zunehmend Kritik laut - so etwa gestern nach einem Gaseinsatz in Weißenfels. "Die Bürger nehmen den Geruch nicht als Gefahrengeruch wahr", sagte der stellvertretende Wehrchef Steve Homberg. "Der Tag kommt, da kracht es." Weißenfels hat 2009 auf einen schwefelfreien Geruchszusatz umgestellt. Die Folge: Gas riecht dort nicht mehr faulig. Bundesweit mischt jeder vierte der rund 700 Gasversorger neue Gerüche bei. Dazu gehören Weißenfels und Naumburg. Etliche Anbieter haben derweil nicht umgestellt, so die Stadtwerke Halle, Wittenberg, Zeitz und Dessau-Roßlau und Mitgas, die auch die Städte Aschersleben, Bernburg, Eisleben, Merseburg und Quedlinburg beliefert. Der faulige Geruch habe sich bewährt und sei effektiv, sagte Mitgas-Sprecherin Cornelia Sommerfeld. Und vor allem "genügt das den Sicherheitsansprüchen."



Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200


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Mitteldeutsche Zeitung
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