Louis-Armstrong-Show in der Folkwang Musikschule
Mit Ilse Storb (Gesang und Klavier) spielen Gerd Debring (Trompete), Andreas Hammen (Posaune und Bassposaune), Ralf Bazzanella (Sopran- und Tenorsaxofon), Martin Dickhoff (Gesang und Klavier), Stefan Mandlburger (Kontrabass) und Jochen Weiler (Schlagzeug). Karten zu 15 € und 10 € gibt es im Vorverkauf unter Tel. (0201) 888 4444 oder per E-Mail bei info@fms.essen.de.
Labor für Weltmusik
Ein Projekt der Folkwang Musikschule mit Konzerten, Vorträgen und Workshops
Musik bietet auf vielfache Weise die Chance, Menschen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft, aus verschiedenen Generationen und aus anderen Ländern und Kulturen miteinander zu verbinden. Die Folkwang Musikschule unterrichtet zurzeit über 7.000 Schüler in Musik, Tanz und Schauspiel. Mehr als ein Viertel von ihnen ist ausländischer Herkunft bzw. hat einen Migrationshintergrund. Unterrichtet werden die Musikschüler von über 200 Pädagogen aus ca. 20 Nationen.
Chancengleichheit und Zugangsoffenheit für das Angebot kultureller Bildung sind der Folkwang Musikschule sehr wichtig. Zu den Grundsätzen ihrer Arbeit zählt unter anderem, allen Bevölkerungsgruppen offen zu stehen und dabei die individuellen Voraussetzungen der Musikschüler zu berücksichtigen. In Ensembles, Tanzklassen, Schauspielgruppen und bei Projekten arbeiten Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft kreativ miteinander. Die Konzerte und andere Veranstaltungen der Musikschule sind immer auch interkulturelle Begegnungsstätte und Kommunikationsplattform. So werden insbesondere zwischen Bürgern deutscher und ausländischer Herkunft Brücken gebaut.
Mit dem „Labor für Weltmusik“ greift die Folkwang Musikschule ein Projekt der emeritierten Professorin Dr. Ilse Storb auf, die in Essen geboren ist und auch hier lebt. Die klassische Pianistin und einzige Professorin für Jazzforschung in Europa erhielt 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande für weltweite Friedensarbeit durch Musik. Schon 1971 gründete sie an der Hochschule in Duisburg das legendäre „Jazzlabor“ als Teil der Musiklehrerausbildung. Ilse Storb kam von der Klassik zum Jazz, weil der Jazz unkonventionell ist und Menschen unterschiedlicher Herkunft vereint. Jazz ist Weltmusik, und so entwickelte die engagierte Pädagogin im Laufe ihres mittlerweile über 80-jährigen Lebens eine große Leidenschaft für die Musiksprachen der Welt.
Folkwang Musikschule der Stadt Essen
Seit 1974 wird an der Folkwang Musikschule Musik aus allen Epochen und Stilen unterrichtet. Mit über 200 Lehrkräften aus 20 Nationen und zurzeit rund 8.000 Schülern ist sie eine der größten Musikschulen Deutschlands. Ob im Einzelunterricht oder im Ensemble: Kreativität und Spielfreude unter professioneller und engagierter Anleitung stehen im Vordergrund. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden in fast allen Instrumentalfächern unterrichtet. Hinzu kommen die Angebote Gesang, Tanz und Schauspiel sowie die Rock-Pop-Schule, das rollende Bandstudio „jamtruck“, die „little piano school“, die Studienvorbereitende Ausbildung, diverse Schulkooperationsprojekte und das Grundschulprogramm „Jedem Kind ein Instrument“.
Im Jahr 2003 zog die Zentrale der Musikschule von der alten Bankiers-Villa in der Brunnenstraße (heute Sitz von Ruhr.2010 und Klavierfestival Ruhr) in die Weststadthalle, einer ehemaligen Krupp‘schen Industriefabrik, die unter der Federführung des Architekturbüros „Kohl & Kohl“ restauriert wurde. Auf der Glashülle des Gebäudes sind Notenspuren aus Beethovens letzter Klaviersonate (opus 111) zu sehen. Neben ihrer Zentrale verfügt die Folkwang Musikschule u. a. über eigene Räumlichkeiten im Schloß Borbeck und erteilt Unterricht an zahlreichen weiteren Orten im gesamten Essener Stadtgebiet.
www.fms.essen.de
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