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Parodontitis durch Pa-pathogene Keime

Drucken 16.12.2008, 18:50 Uhr, Gesundheit & Medizin
Unter Parodontose versteht man einen degenerativen Knochenabbau im Kiefer, der im fortgeschrittenen Stadium zu Lockerung und Verlust von Zähnen führt, auch wenn die Zähne selbst gesund sind. Meist geht die Parodontose mit einer Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates einher, Gingivitis oder Parodontitis genannt. Die stille Form ohne Entzündungserscheinung ist seltener, aber nicht weniger Schädigend. Als Ursache werden mangelnde Mundhygiene, Vererbung, Zahnstein und Zahnbelag genannt. Eine Rolle spielt auch Fehlernährung mit Mangel an ausreichend Vitaminen und Mineralien.
Neuere Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass eine Besiedelung der Zahntaschen mit bestimmten besonders aggressiven Bakterien, sogenannte Pa-pathogene Keime zu einem besonders schnellen Fortschreiten der Parodontitis und damit des Knochenabbaus führt.
Es ist daher angeraten bei Verdacht eine Untersuchung auf Pa-pathogene Keime zu machen. Dies geschieht mittels Abstrichs des Zahnfleisches mit einer sterilen Papierspitze. Diese wird dann in einem Speziallabor auf Anwesenheit Pa-pathogener Keime untersucht und die Bakterien genau spezifiziert und differenziert. Wird eine Infektion festgestellt, sollte unbedingt nach einer professionellen Parodontosebehandlung mit professioneller Zahnreinigung eine auf die gefundenen Bakterien abgestimmte Antibiotikabehandlung erfolgen. Meist handelt es sich dabei um ein Penicillin- oder Clindamycinpräparat in Verbindung mit Metronidazol.
Bei einer professionellen Parodontosebehandlung, die schon eine wesentliche Verbesserung der Symptome bringt, werden mit Ultraschall und Handküretten alle Beläge und Unebenheiten beseitigt, Insbesondere unterhalb des Zahnfleischsaumes. Auch die Wurzeloberflächen werden gereinigt und geglättet. In der Regel sind dafür 2-4 Sitzungen notwendig. Durch den Einsatz von modernen EMS- Geräten oder Vectorgeräten und lokalen Betäubungsmitteln ist die Behandlung schmerzlos, sanft und schonend. Inzwischen gibt es gut wirksame Gele zur lokalen Anästhesie, die eine örtliche Injektion zur Betäubung in den meisten Fällen überflüssig machen.
Zu einer guten Parodontosebehandlung gehört eine gründliche Diagnose und mehrere professionelle Zahnreinigungen vor der eigentlichen Behandlung. Daneben ist natürlich eine gründliche Beratung und Aufklärung für den Patienten wichtig, die vor allem auch über die richtige Zahn- und Zahnfleischpflege mit entsprechenden Präparaten der Mundhygiene informiert. Durch diese gründliche Behandlung, unter Berücksichtigung und genauen Bestimmung eines eventuell vorhandenen Befalles mit Pa-pathogenen Keimen und einer aktiven Mitarbeit des Patienten mit Einhaltung der richtigen Pflegemaßnahmen der Zähne und des Zahnfleisches kann die weit verbreitete und nicht harmlose Parodontose bzw. Parodontitis wirksam bekämpft werden und oftmals schwerwiegenden Folgen vorgebeugt werden.

Moderne Zahnarztpraxis am schweizer Zoll in Kostanz.
Spezialgebiete sind Zahnersatz und Implantate aber auch alle anderen zahnmedizinischen Behandlungen werden angeboten.
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Autor / Kontakt:
Zahnarztpraxis Dr. Maldoff
Herr Günther Maldoff
Konstanz
Fon: 07531-21234
URL: http://www.drmaldoff.com

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