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Nur ein etikettenblindes Huhn greift zum Corne(flake)
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04.05.2009, 14:20 Uhr, Gesundheit & Medizin
„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ lautet eine alte Weisheit, die Mütter ihren Sprösslingen morgens gern mit auf den Weg geben. Doch nicht die Mahlzeit an sich, sondern was auf den Teller kommt, ist entscheidend. Viele Menschen greifen täglich beherzt zur Packung Corneflakes. Diese sind reich an Kohlenhydraten und bringen laut Hersteller die nötige Energie für einen gesunden Start in den Tag. Doch hier liegt das Problem. Corneflakes enthalten vor allem einfache Kohlenhydrate - also Zucker. Hinzu kommt eine große Portion Maisstärke. Corneflakes bedeutet schließlich übersetzt nichts anderes als Maisflocken. Stärke besteht aus zahlreichen, miteinander verknüpften Einfachzuckern. Verdauungsenzyme setzten diese im Darm frei, so dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Besonders zuckerreich sind Varianten mit Schokoladen- oder Honigüberzug, welche gerade bei unseren Jüngsten so beliebt sind. Ein Vergleich der Zutatenliste mit den Nährwertangaben zeigt zudem, dass sämtliche Vitamine künstlich zugesetzt sind.
Wie gesund ist ein Lebensmittel, das außer Zucker und Stärke keine natürlichen Nährstoffe enthält? Eine Portion Corneflakes – laut Packungsangabe 30 Gramm, also drei Esslöffel – enthält vergleichbare Mengen an Kohlenhydraten wie ein Vollkornbrötchen, allerdings weitaus weniger Ballaststoffe. Vollkorn ist überdies von Natur aus vitamin- und mineralstoffhaltig. Welches die bessere Frühstücksvariante ist liegt auf der Hand, insbesondere wenn das Brötchen mit Tomate, Lachs, Schinken oder Radieschen belegt ist.
Eine weitere gesunde Alternative zu Cornflakes bietet eine Mischung aus Haferflocken mit Nüssen, frischem Beerenobst und Naturjoghurt. Diese Kombination liefert nicht nur Energie, sondern auch Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und wertvolle Fettsäuren.
Redaktion: Christine Langer
Die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ernährungssituation in Deutschland im Hinblick auf die Ernährungstherapie und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen analysiert und bestrebt ist, diese mit geeigneten Methoden fächerübergreifend zu verbessern.
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Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Frau Christine Langer
An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen
Fon: 0241 - 96 10 316
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URL: http://www.fet-ev.eu
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