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Hyperhidrose - wenn der Schweiss zu sehr fliesst

Drucken 13.12.2009, 17:36 Uhr, Gesundheit & Medizin




Permanent feuchte Hände, sichtbar schweissgetränkte Kleidungsstücke und tropfende Schweissperlen auf der Stirne werden oft nicht als Krankheit ernst genommen, sondern auf ein hygienisches Problem reduziert und mit Ablehnung versehen. Mit Botox oder Schweissdrüsenabsaugung können Sie dem ein Ende bereiten.

Hyperhidrose – was ist das?
Schwitzen ist ein natürliches und notwendiges Phänomen für die Regulation der Körpertemperatur und wird über das autonome sympathische Nervensystem gesteuert. Bei etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung besteht eine Überregulation der Nervenstimulation, so dass die betroffenen Personen unabhängig von der Temperatur unter starker Schweissbildung leiden. Dieser krankhafte Zustand wir „Hyperhidrose“ genannt.

Wo kommt Hyperhidrose vor?
Die Hyperhidrose kann entweder generell am ganzen Körper auftreten oder – was viel häufiger vorkommt – auf bestimmte Areale begrenzt sein. In diesem Fall sind es vor allem die Handflächen, die Fusssohlen, die Achselhöhlen sowie die Stirne, die davon am stärksten betroffen sind. Typischerweise fangen die Beschwerden bereits im jugendlichen Alter an und halten das ganze Leben lang an. Dies ist ein wichtiges Kriterium zur Unterscheidung der primären von der so genannten sekundären Hyperhidrose, bei der die übermässige Schweissproduktion als Folge einer anderen Grundkrankheit, einer bestimmten Medikamenteneinnahme oder beispielsweise im Rahmen der Menopause auftritt.

Therapiemöglichkeiten der Hyperhidrose
Da die Hyperhidrose nicht nur ein lästiges, sonder oftmals auch ein stigmatisierendes und insbesondere am Arbeitsplatz unerwünschtes Übel ist, scheint es verständlich, dass eine ganze Palette von Therapiemöglichkeiten zu ihrer Beseitigung zur Verfügung steht. Je nach Art und Schweregrad der Krankheit kommen dabei unterschiedliche Therapiemodalitäten zum Einsatz. Diese reichen von aluminiumsalzhaltigen Cremen über spezielle Wasserbäder (Iontophorese) bis hin zu chirurgischen Eingriffen. Als besonders verlässlich, wirksam und einfach hat sich der Einsatz von Botulinumtoxin (Botox) bei der örtlichen Hyperhidrose sowohl im Achselbereich als auch an den Handflächen und Fusssohlen erwiesen. Als dauerhafte Lösung gegen das Schwitzen im Achselbereich können die Schweissdrüsen auch abgesaugt werden.

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Autor / Kontakt:
swissestetix
Herr Clarence Davis
Rapperswil
Fon: +41552143434
URL: http://www.swissestetix.ch

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