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Hitze fördert Verwirrtheit bei Senioren
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27.07.2010, 10:37 Uhr, Gesundheit & Medizin
Wenn heiße Sommertage den Menschen Schweißperlen auf die Stirn treiben, verliert der Körper reichlich Flüssigkeit und Mineralstoffe. Zuckerfreie Getränke wie Mineralwässer helfen, den Wasserverlust wieder auszugleichen. Doch gerade älteren Menschen fällt es aufgrund ihres nachlassenden Durstgefühls schwer, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Besonders an heißen Tagen können sich bei ihnen plötzliche Verwirrtheitszustände zeigen.
Besonders bei demenzkranken Senioren können sich die Krankheitssymptome an heißen Tagen verschlechtern. Hier spielt nicht nur das mangelnde Durstgefühl, sondern auch die Vergesslichkeit zu Trinken eine Rolle. Bei der Behandlung ist daher nicht nur auf die regelmäßige Medikamenteneinnahme, sondern auch auf die stete Zufuhr von Wasser zu achten.
Um den Wasserverlust auszugleichen, sollten Senioren mindestens ein bis zwei Liter Mineralwasser, ungesüßten Tee oder gut verdünnte Fruchtsaftschorlen trinken. Zuckerreiche Getränke sind eher ungeeignet, da diese dem Körper zusätzlich Wasser entziehen. Um trotz des mangelnden Dursts dennoch ausreichend zu trinken, empfiehlt es sich, die empfohlene Menge Getränke bereits morgens parat zu stellen. Kleine Wasserflaschen im Blickfeld beziehungsweise an häufig aufgesuchten Orten der Wohnung erinnern an das Trinken. Ebenso hilfreich ist der Vorsatz „jede Stunde ein Glas trinken“ oder ein spezieller Trinkplan, der die Trinkmenge zu und zwischen den Mahlzeiten festlegt. Wasserreiche Speisen wie klare Suppen führen dem Körper zusätzliche Flüssigkeit und Mineralstoffe zu.
Welche Besonderheiten bei der Ernährung älterer Menschen noch zu beachten sind, finden Sie auch in der Wissensdatenbank EMBer - Ernährung, Medizin und Beratung unter www.ernaehrung-medizin-beratung.de.
Redaktion: Christine Langer
Die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ernährungssituation in Deutschland im Hinblick auf die Ernährungstherapie und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen analysiert und bestrebt ist, diese mit geeigneten Methoden fächerübergreifend zu verbessern.
Autor / Kontakt:Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Frau Christine Langer
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