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10 Tipps, die die Stimme im Winter schonen
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06.02.2012, 14:25 Uhr, Gesundheit & Medizin
Bei den aktuell sehr kalten Temperaturen haben viele Leute mit Erkältungen zu kämpfen. Auch unser Hals und unsere Stimme benötigen viel „Pflege“, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Hier 10 ausgewählte Tricks, um Stimme- und Sprache zu schonen:
1. Halten Sie Ihren Hals mit einem Tuch oder Schal warm. Sie sorgen damit für eine gute Durchblutung im Hals-Nacken-Bereich und umgehen Verspannungen.
2. Verzichten Sie auf lange Sprechphasen bei einem ausgedehnten Winterspaziergang. Sie atmen die frostige Luft ungefiltert durch den Mund ein. Somit haben Sie ein viel höheres Risiko für Hals- und Racheninfekte. Die Mund-und Rachenschleimhaut trocknet schneller aus und begünstigtfördert eine „kratzige“ Stimmgebung mit Trockenheitsgefühl.
3. Atmen Sie deshalb bevorzugt durch die Nase ein, wenn Sie an der frischen Luft sind. Die Luft kann gefiltert, gereinigt und angewärmt werden.
4. Die trockene Heizungsluft zu Hause fördert ebenso die Austrocknung der Mund- und Rachenschleimhaut. Schaffen Sie Abhilfe, indem Sie Luftbefeuchter verwenden (z. B.: feuchte Tücher oder Wassergefäße aufstellen). Ein Gefühl der Trockenheit führt zu Räusperzwang, was dauerhaft zu Stimmproblemen führen kann.
5. Um Ihre Schleimhaut zu befeuchten, lutschen Sie Bonbons, die KEIN Menthol enthalten. Geeignet sind vor allem Gelo Revoice- Lutschtabletten (freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich), Salbeibonbons und Islamoos.
6. Trinken Sie , wenn möglich, 2-3 Liter am Tag! Das schont Ihre Schleimhaut. Verzichten Sie dabei auf Alkohol, Fruchtsäfte und verschiedene Teesorten. Sie können die Schleimhaut stark reizen. Milch und Milchprodukte hingegen verschleimen stark und fördern den buchstäblichen „Frosch im Hals“.
7. Räuspern Sie nicht, wenn Sie einen solchen „Frosch im Hals“ fühlen. Schlucken oder Husten Sie den Schleim weg - das entlastet die Stimmbänder!
8. Wenn Sie erkältet sind und ihre Stimme angegriffen ist, sollten Sie dringend 1-2 Tage komplette Stimmruhe einhalten! Auf keinen Fall flüstern - das strengt die Stimmbänder immens an.
9. Kreisen Sie mit Ihren Schultern langsam abwechselnd von vorne nach hinten und umgekehrt. Das löst Verspannungen. Denn gerade im Winter neigt man dazu, seine Schultern bei Kälte angestrengt nach oben zu ziehen. Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sind die Folge und fördern ebenso eine Anspannung der Kehlkopfmuskulatur und damit der Stimmbänder.
10. Wärmen Sie Ihre Stimme am Morgen auf! Auch die Kehlkopfmuskulatur braucht vor dem alltäglichen „Stimmsport“ eine Aufwärmphase. Summen Sie hierfür auf „mmmmm“ in einer angenehmen Tonlage! Sie können beispielsweise ein Lied im Radio mitsummen anstatt es zu singen!
Weitere Informationen rund um die Themen Stimme und Sprache finden sie auf unserer Webseite
1. Halten Sie Ihren Hals mit einem Tuch oder Schal warm. Sie sorgen damit für eine gute Durchblutung im Hals-Nacken-Bereich und umgehen Verspannungen.
2. Verzichten Sie auf lange Sprechphasen bei einem ausgedehnten Winterspaziergang. Sie atmen die frostige Luft ungefiltert durch den Mund ein. Somit haben Sie ein viel höheres Risiko für Hals- und Racheninfekte. Die Mund-und Rachenschleimhaut trocknet schneller aus und begünstigtfördert eine „kratzige“ Stimmgebung mit Trockenheitsgefühl.
3. Atmen Sie deshalb bevorzugt durch die Nase ein, wenn Sie an der frischen Luft sind. Die Luft kann gefiltert, gereinigt und angewärmt werden.
4. Die trockene Heizungsluft zu Hause fördert ebenso die Austrocknung der Mund- und Rachenschleimhaut. Schaffen Sie Abhilfe, indem Sie Luftbefeuchter verwenden (z. B.: feuchte Tücher oder Wassergefäße aufstellen). Ein Gefühl der Trockenheit führt zu Räusperzwang, was dauerhaft zu Stimmproblemen führen kann.
5. Um Ihre Schleimhaut zu befeuchten, lutschen Sie Bonbons, die KEIN Menthol enthalten. Geeignet sind vor allem Gelo Revoice- Lutschtabletten (freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich), Salbeibonbons und Islamoos.
6. Trinken Sie , wenn möglich, 2-3 Liter am Tag! Das schont Ihre Schleimhaut. Verzichten Sie dabei auf Alkohol, Fruchtsäfte und verschiedene Teesorten. Sie können die Schleimhaut stark reizen. Milch und Milchprodukte hingegen verschleimen stark und fördern den buchstäblichen „Frosch im Hals“.
7. Räuspern Sie nicht, wenn Sie einen solchen „Frosch im Hals“ fühlen. Schlucken oder Husten Sie den Schleim weg - das entlastet die Stimmbänder!
8. Wenn Sie erkältet sind und ihre Stimme angegriffen ist, sollten Sie dringend 1-2 Tage komplette Stimmruhe einhalten! Auf keinen Fall flüstern - das strengt die Stimmbänder immens an.
9. Kreisen Sie mit Ihren Schultern langsam abwechselnd von vorne nach hinten und umgekehrt. Das löst Verspannungen. Denn gerade im Winter neigt man dazu, seine Schultern bei Kälte angestrengt nach oben zu ziehen. Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sind die Folge und fördern ebenso eine Anspannung der Kehlkopfmuskulatur und damit der Stimmbänder.
10. Wärmen Sie Ihre Stimme am Morgen auf! Auch die Kehlkopfmuskulatur braucht vor dem alltäglichen „Stimmsport“ eine Aufwärmphase. Summen Sie hierfür auf „mmmmm“ in einer angenehmen Tonlage! Sie können beispielsweise ein Lied im Radio mitsummen anstatt es zu singen!
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Wir, Anne-Marie Abig und Mareike Pohlmann sind ausgebildete und studierte Logopädenmit dem akademischen Grad des Bachelors of Art und praktizieren seit mehreren Jahren täglich mit Sprachpatienten. Wir sind Angestellte bei einem Reha Unternehmen in Augsburg, deren Logopädie Abteilung von Mareike Pohlmann seit September 2008 geleitet wird. Zusätzlich sind wir beide freiberuflich Referenten, Dozenten und Supervisoren in den Bereichen Logopädie, Stimme, Sprache, Stimmbildung, Sprech- und Schluckstörungen, Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen sowie Lese-Rechtschreib-Störungen.
Autor / Kontakt:Stimm- und Sprachseminare
Herr Andreas Nickel
Augsburg
URL: http://www.stimm-sprachseminare.de
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