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Bürgschaftsbank erfolgreich für die hessische Wirtschaft
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09.06.2009, 09:42 Uhr, Finanzen & Wirtschaft
„Wir sind zufrieden, in dem schwierigen Umfeld des vergangenen Jahres ein solches Ergebnis erzielen zu können“, sagt Norbert Kadau, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, „denn in der ersten Jahreshälfte 2008 war die Konjunktur stark, in der zweiten Jahreshälfte herrschte allgemeine Verunsicherung – beides Momente, die kein hohes Interesse an unserer Unterstützung auslösen“.
Die Nachfrage nach Bürgschaften und Garantien war 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, was vor allem an den zurückgehenden Anträgen von Hausbanken lag. Der Anteil der Existenzgründungen unter den geförderten Vorhaben liegt konstant über 50 Prozent, hier erfreut sich das Programm „Bürgschaft ohne Bank“ nach wie vor großer Beliebtheit. Hierbei beantragen Unternehmen direkt bei der Bürgschaftsbank Sicherheiten, mit denen sie dann im Erfolgsfall eine finanzierende Bank suchen können. Bereits 20 Prozent der zugesagten Bürgschaften entfielen 2008 auf „Bürgschaft ohne Bank“.
Zum Geschäftsmodell der Bürgschaftsbank Hessen gehört es auch, Bürgschaften einzulösen, wenn ein Vorhaben eines Unternehmens scheitert. Dabei setzte sich auch 2008 der sinkende Trend dieser Ausfälle fort. Waren in 2007 noch 64 Garantien und Bürgschaften in Höhe von 8,3 Millionen Euro in Anspruch genommen worden, waren es in 2008 nur noch 46 Fälle mit einem Gesamtvolumen von 6 Millionen Euro.
„Die weiterhin rückläufigen Ausfälle stellen sowohl der Bürgschaftsbank Hessen als auch den hessischen Unternehmen ein gutes Zeugnis aus“, freut sich Norbert Kadau, „dies bedeutet jedoch nicht, dass die allgemeine Wirtschaftskrise hier keine Spuren hinterlassen wird, wir wissen aus Erfahrung, dass uns ein konjunktureller Abschwung mit ein bis zwei Jahren Verzug trifft, genug Zeit, damit wir uns darauf vorbereiten können“.
Mit Blick auf die Subprime-Krise bestätigte Geschäftsführer Kadau noch einmal, dass die Bürgschaftsbank Hessen sehr solide wirtschafte: „Rund 98 Prozent der Wertpapiere in unserem Bestand sind von öffentlichen Emittenten wie Bund und Ländern, also praktisch ohne Ausfallrisiko und Abschreibungspotential.“
Auf der Gesellschafterversammlung wurde der Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank Hessen für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Von 14 Mitgliedern stellten sich 13 zur Wiederwahl und wurden in ihrem Amt bestätigt. Turnusgemäß tauschten der Vorsitzende und sein Vize die Plätze, neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates ist nun Volker Fasbender (Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände VHU), sein Stellvertreter ist Harald Brandes (Handwerkskammer Wiesbaden). Ausgeschieden aus dem Aufsichtsrat ist Klaus-Peter Güttler, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL), an seine Stelle tritt Steffen Saebisch, seit März Staatssekretär im HMWVL.
Der Geschäftsbericht 2008 der Bürgschaftsbank Hessen kann bei der Bürgschaftsbank in Wiesbaden angefordert werden oder steht unter bb-h.de in der Rubrik „Über uns“ zum Download bereit.
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Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH:
Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB H) seit 1954 den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.
Autor / Kontakt:
H&A medien gmbh
Herr Guido Augustin
Mainz
Fon: 06131 227651
Fax: 06131 227652
URL: http://www.ha-net.de
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