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Mindestabstandsregelungen für Windkraftanlagen in Bayern: Siemsen fordert rasches Handeln

Drucken 18.03.2011, 23:10 Uhr, Energie & Umwelt

Lkr. Freising/ Die effiziente Erschließung und Nutzung erneuerbarer Energien ist aus Sicht von FDP-Kreischef Dr. Peter Siemsen ein Schlüsselthema für die Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Bayern. Allerdings dürfe hierbei der Schutz der Bürger ebenso wenig vernachlässigt werden wie bei fossilen und atomaren Energieträgern. „Die emissionsfreie Energiewirtschaft ist eine Illusion“, warnt der FDP-Kreisrat vor falschen Erwartungen. „Energie kann nicht aus dem Nichts erzeugt, sondern nur umgewandelt oder übertragen werden. Hierbei kommt es bei jeder Energieform unweigerlich zu einer Beeinflussung der Umwelt“, erklärt Siemsen.

Im Fall der Windkraftnutzung sieht der energiepolitische Experte der FDP-Kreistagsfraktion akuten gesetzgeberischen Handlungsbedarf. „In Bayern sind die Grenzwerte für den Mindestabstand von Windkraftanlagen zu bebautem Gebiet seit 1998 nicht an die neuen, bis zu 200 m hohen Anlagen angepasst worden“, moniert Siemsen die derzeitige Situation. Um Beeinträchtigungen und gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung durch Lärm, Infraschall und Schattenwurf zu vermeiden, müssten die Mindestabstandsregelungen in Bayern dringend angepasst werden. Mit Verweis auf windkrafterfahrene Bundesländer wie Niedersachsen und Schleswig-Holstein fordert der FDP-Kreischef einen Mindestabstand für Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 1000 Metern.

Gemeinsam mit dem energiepolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Klaus Breil, wird Siemsen hierzu einen Antrag am Landesparteitag der bayerischen Liberalen in Amberg einbringen. Für eine mehrheitliche Zustimmung der Delegierten sieht er gute Chancen. Bereits im Vorfeld hätten eine Reihe von Vorsitzenden anderer Kreisverbände, darunter Ingolstadt, Pfaffenhofen und Mühldorf, ihre uneingeschränkte Unterstützung für diese Initiative signalisiert. „Der notwendige Ausbau der Windkraftnutzung darf nicht über die Köpfe unserer Bürger hinweg passieren“, erklärt Siemsen. Eine nachhaltige Nutzung von Windenergie dürfe deshalb nicht nur die CO2-Bilanz im Fokus haben, sondern müsse auch mögliche Beeinträchtigungen der Anwohner berücksichtigen. Dabei sei rasches Handeln gefragt, um Widerstände der Bevölkerung gegen Windkraftanlagen zu verhindern, so Siemsen.

Bildunterschrift: Initiative für einen nachhaltigen Ausbau der Windkraftnutzung in Bayern: Der energiepolitische Experte der FDP-Kreistagsfraktion Dr. Peter Siemsen fordert ausreichende Mindestabstandsregelungen für Windkraftanlagen zum Schutz der Anwohner.

Presse-Ansprechpartner:
FDP Kreisverband Freising
Peter Siemsen
Schillerstraße 9a
85386 Eching
E-Mail: peter.siemsen@fdp-freising.de

Der FDP Kreisverband Freising ist eine Gliederung des FDP-Landesverbands Bayern. Kreisvorsitzender und Pressesprecher ist Dr. Peter Siemsen, wohnhaft in 85386 Eching. Der FDP Kreisverband Freising gliedert sich in folgende Ortsverbände: FDP Amper Glonn, FDP Eching, FDP Freising, FDP Moosburg-Hallertau, FDP Neufahrn.

Kontakt: peter.siemsen(at)fdp-freising.de; Bankverbindung (Spendenkonto):
Sparkasse Freising, Konto: 8 29 33, BLZ 700 510 03.


Autor / Kontakt:
FDP Kreisverband Freising

Eching
URL: http://www.fdp-freising.de

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