RSS Feed

Offenes-Presseportal.de

Das kostenlose Presseportal für alle Firmen zur einfachen Platzierung und Verbreitung von Pressemitteilungen.
Startseite / Energie & Umwelt / Keine schleimigen Plagegeister

Keine schleimigen Plagegeister

Drucken 03.02.2012, 00:00 Uhr, Energie & Umwelt
(djd). "Der frühe Vogel fängt den Wurm": Dieses Sprichwort sollten sich Jahr für Jahr die Hobbygärtner zu Herzen nehmen. Denn wer in seinem heimischen Grün zu spät Maßnahmen gegen Schnecken einleitet, wird sich schon bald beim Anblick der kahlgefressenen Gemüsepflanzen oder der mit Schleimspuren überzogenen Blumen die Haare raufen. "Meistens nehmen Gartenfreunde Schnecken erst wahr, wenn größere Fraßschäden ersichtlich sind, das heißt, wenn sich bereits einige Tiere bei einer Pflanze eingenistet haben. Erfolgreiche Schneckenbekämpfung beginnt deshalb mit dem Wissen, wie Schnecken leben, sich verhalten und wie sie reagieren", weiß der Schweizer Bodenzoologe Dr. Markus Bieri.

Boden früh bearbeiten

Die Spanische Wegschnecke, die sich in den vergangenen Jahren zu einer regelrechten Plage in den privaten Gärten entwickelt hat, und viele ihrer Artverwandten überwintern in den obersten Bodenschichten. Die kalte Jahreszeit überstehen insbesondere die Jungtiere, aber auch ausgewachsene Nacktschnecken. Die Jungtiere sind aber mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Daher ist es sinnvoll, den Gartenboden schon zwei bis drei Wochen vor Beginn der Saison zu bearbeiten. Die Erde sollte möglichst feinkrümelig sein, denn in Hohlräumen oder groben Schollen können sich Schnecken gut verstecken.

Kahlfraß bis zum Schluss

Wenn es die Temperaturen und die Bodenfeuchtigkeit erlauben, beginnen die gefräßigen Tiere schon ab Anfang März mit ihren ersten Erkundungsgängen an der Erdoberfläche, um nach geeigneter Nahrung zu suchen. Die Tiere nehmen in diesen Tagen so ziemlich alles an, weil sie während ihres Reifefraßes viel Nahrung benötigen, um rasch zu wachsen. Trifft eine Schnecke auf eine ergiebige Futterquelle, etwa eine Dahlienpflanze, dann bleibt sie bei dieser und zieht sich tagsüber in den Wurzelraum der Pflanze zurück. In der folgenden Nacht kriecht sie wieder den Stängel hoch, um sich satt zu fressen. Das Errichten von Schneckenzäunen wird jetzt sinnlos, da die schleimigen Fresser so lange ihrer Futterpflanze die Treue halten, bis diese gänzlich abgefressen ist.

Sichtbarer Erfolg

"Dort, wo Schneckenzäune nicht einsetzbar sind, lassen sich die besten Erfolge mit gezieltem Einsatz von naturverträglichem und regenwurmschonendem Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd erzielen", empfiehlt Experte Dr. Bieri. Der beste Erfolg ergibt sich, wenn die blauen Körner gleichmäßig zwischen den Kulturen ausgestreut werden. Der aufgenommene Wirkstoff führt innerhalb kurzer Zeit zu einem Fraß- und Bewegungsstopp der Tiere, so dass für Pflanzen keine Gefahr mehr besteht. Dort, wo die Schnecken das metaldelhydhaltige Schneckenkorn aufgenommen haben, verenden sie dann auch, so dass der Bekämpfungserfolg gut sichtbar ist. Unter www.praxis-press.de gibt es für Hobbygärtner weitere Tipps und Informationen zur Schneckenbekämpfung.

Der obige Artikel wurde uns elektronisch überliefert von Contentquelle.de, wir haben keinerlei Einfluss auf den Inhalt und übernehmen deshalb für die Richtigkeit des Inhalts auch keine Haftung. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich und setzen den Urheber der Meldung in Kenntnis.


Autor / Kontakt:
Übermittelt von: Contentquelle.de
URL: http://www.contentquelle.de

Hinweis:
Offenes-Presseportal.de distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Pressemeldung/dieses Artikels. Die Meldung gibt nicht die Meinung von Offenes-Presseportal.de wieder und somit ist Offenes-Presseportal.de nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Pressemeldung/des Artikels. Sollte die obige Meldung Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken an service[at]affective.de, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.