Entwicklung von Photovoltaik für 2012 bleibt spannend
Einen „festen Deckel“ für den Zubau von Photovoltaikanlagen fordert beispielsweise seit längerem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), um den Zubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland auf lediglich 1.000 Megawatt jährlich zu beschränken. Gegenstimmen finden sich unter anderem bei den Grünen beispielsweise bei Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. „Eine Deckelung würde die Solarwirtschaft genau zu dem Augenblick treffen, in dem sie ihre Kostensenkungsankündigung wahr macht und Solarstrom immer günstiger wird.“, so Fell.
Schließlich sind laut Photovoltaik Handel Online die Anschaffungskosten von Kristallin-Solarmodulen deutscher Hersteller im letzten Jahr um ca. 34 Prozent gesunken. Für diese Kostenkurve erwartet Peter Knuth in den Jahren 2012/2013 eine Stabilisierung, welche sowohl für Hersteller, als auch für den Endverbraucher akzeptabel ist. Sinnvoll ist aus seiner Sicht auch der Wegfall einer Förderung von Freiflächenanlagen. Photovoltaik gehört auf die Dächer und nicht auf die grüne Wiese.
Photovoltaikanlagen werden für Endkunden als unabhängige Energieerzeuger immer attraktiver, unabhängig von der Solarförderung.
Diese Meinung vertritt auch der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Bareiß, „es habe sich im vergangenen Jahr erneut gezeigt, dass der derzeitige Fördermechanismus keinen Einfluss auf die Zubaumenge habe“.
Der „Solargipfel“ nächste Woche mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Experten aus der Solarbranche wird zeigen, welche Wege die Politik anvisiert um die EEG-Umlagen stabil zu halten und wie sich mögliche Lösungen auf die Nachfrage nach Solaranlagen auswirkt.
Stand heute ist davon auszugehen, dass die Solarförderung, wie bisher geregelt, zum 1. Juli 2012 um weitere 12 Prozent sinken wird und trotzdem weiterhin mit einem Wachstum beim Zubau von Photovoltaikanlagen zu rechnen ist.
Anzunehmen ist, dass der Wunsch privater Haushalte nach unabhängiger Stromversorgung und der Umweltgedanke weiter anhalten wird. Diese Nachfrage und die Diskussion um Deckelung der Solarstromförderung treiben die Weiterentwicklung von Solarstromspeichern, Energiemanagern und intelligenten Stromzählern weiter an, um in Zukunft eine ganzheitliche Lösung zur Eigen-Energie-Versorgung anzubieten.
Durch die Möglichkeit selbsterzeugte Energie zu speichern und bei Bedarf zu verbrauchen, werden ganzheitliche Photovoltaik-Systeme in Zukunft beim Hausbau Berücksichtigung finden. „Auch wenn vor allem die Speichergeräte derzeit preislich nicht für Privathaushalte attraktiv sind, werden sie zukünftig eine Rolle bei der Energieversorgung spielen. Zusätzliche Kosten fallen für den Ausbau des Energienetzes nicht an, da die Energie ortsgebunden produziert und verbraucht wird.“ betont Peter Knuth. Auch wenn diese Technologien teilweise noch in der Entwicklung stecken, werden sie künftig Photovoltaikanlagen ergänzen und somit für den Betreiber entsprechende Kosteneinsparungen und Unabhängigkeit schaffen.
*(Quellen: www.photon.de, www.solarserver.de, solarmedia.de)
Regensburg, den 16.1.2012
Enerix, das erste Franchise-System für erneuerbare Energien
Enerix ist das erste Franchise-System für erneuerbare Energien, gegründet 2007 von Peter Knuth und Stefan Jakob. Enerix, Mitglied des Deutschen Franchise-Verbands e. V., kann auf 10 Jahre Erfahrung in der Photovoltaikbranche und auf bundesweit tausende installierte Photovoltaik-Anlagen bauen. Die derzeit 16 Enerix-Fachbetriebe werden durch selbstständige Unternehmer, Franchise-Partner, betrieben. Die Franchise-Partner bieten den Endverbrauchern die anschauliche Beratung bis zur Montage hinsichtlich Photovoltaik-Anlagen. Durch regionale Kompetenz- und Beratungszentren können sich Privatpersonen in Zukunft ohne Terminabsprache über Möglichkeiten zur unabhängigen Stromversorgung beraten lassen.
Autor / Kontakt:Enerix Alternative Energietechnik GmbH & Co KG
Frau Manuela Münster
Regensburg
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URL: http://www.enerix.de
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