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Carbon Footprint in der Wasseraufbereitung

Drucken 16.06.2011, 20:10 Uhr, Energie & Umwelt

Berkefeld berechnet den Carbon Footprints von Anlagen zur Wasseraufbereitung. Mit dieser Initiative will das Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies den Einsatz und die weitere Ent-wicklung energieeffizienter Technologien im Interesse seiner Kunden vorantreiben. Denn die Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des Klimagases Kohlenstoffdioxid schont die Umwelt und maximiert den ökonomischen Nutzen von Wasseraufbereitungsanlagen.

Was zum Beispiel in Großbritannien bei öffentlichen Ausschreibungen bereits zum Standard gehört und in vielen internationalen Industrieunternehmen Gegenstand von Unternehmenszielen ist, spielt nun auch in Deutschland eine wachsende Rolle: der Carbon Footprint (Kohlenstoff-Fußabdruck). Dies ist die Gesamtheit an Treibhausgas-Emissionen, die direkt oder indirekt durch eine Person, ein Unternehmen, ein Produkt oder ein Ereignis verursacht werden. Treibhausgas-Emissionen werden in Tonnen CO2-Äquivalenten angegeben.

Carbon Footprint – Was ist das und wie wird er berechnet

Die Wassertechnikexperten von Berkefeld ermitteln den Carbon Footprint verschiedener Lösungen für Anlagen zur Wasseraufbereitung bzw. Abwasserbehandlung. „Dabei stützen wir uns auf die Gesamtbilanz für Kohlenstoff, wie sie von Kommunen, Unternehmen und Organisationen in der ganzen Welt herangezogen wird“, so Carbon Footprint Expertin Darina Leinhos, „außerdem berücksichtigen wir projekt- und einsatzspezifische Faktoren.“ Die Ingenieurin ist die Schnittstelle des Unternehmens zwischen Vertrieb und Verfahrenstechnik zu allen Fragen der Carbon-Footprint-Berechnung.

CO2-Kosten analysieren & senken

Durch die Berechnung des Carbon Footprints ist es möglich, den Gesamtausstoß an Treibhausgasen über die gesamte Lebensdauer von Wasseraufbereitungsanlagen zu ermitteln. „Der Löwenanteil an Klimagasemissionen entsteht während des Betriebs der Anlage, der Anteil, der auf den Anlagenbau entfällt, ist eher gering“, so Darina Leinhos. Insbesondere Energiebedarf und der Verbrauch an Dosierchemikalien seien die wesentlichen Einflussgrößen für Betriebskosten und CO2-Emissionen.

Auf Basis der gewonnenen Daten können verschiedene Aufbereitungsverfahren und Lösungen miteinander verglichen werden und den Betreibern der Anlagen Einsparmaßnahmen mit den damit verbundenen Kosten und Vorteilen aufzeigen. So können Unternehmen in Wasseraufbereitungslösungen investieren, die sich durch niedrigere Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer der Anlagen auszeichnen und ihren Carbon Footprint minimieren. Denn der Einsatz einer CO2-effizienten Technologie bedeutet letztlich eine geringere Abhängigkeit von knapper werdenden fossilen Energien, steigenden Rohstoffpreisen sowie behördlichen Auflagen und Steuern.


Bildunterschrift: Der Carbon Footprint in der Wasseraufbereitung wird im Wesentlichen durch Energie- und Chemikalienverbrauch bestimmt. Im Bild: eine Umkehrosmose.
Foto: Berkefeld VWS

Presse-Ansprechpartner:
VWS Deutschland GmbH
Stefan Jakubik
Lückenweg 1a
29227 Celle
Telefon: 05141 803 174
Fax: 05141 803 8174
E-Mail: stefan.jakubik@veoliawater.com
Internet: http://www.berkefeld.de

Berkefeld firmiert unter dem Namen VWS Deutschland GmbH und gehört zu Veolia Water Solutions & Technologies. An den Standorten Celle, Zwenkau bei Leipzig und Bayreuth planen, entwickeln und betreuen über 450 Mitarbeiter Projekte für die Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung. Ein bundesweites Netzwerk von über 50 Servicetechnikern und 30 Vertriebsingenieuren sorgt für kompetente und schnelle Unterstützung.
Veolia Water Solutions & Technologies (VWS), ein Tochterunternehmen von Veolia Water, ist einer der führenden Anbieter technischer Lösungen zur Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung. Mit mehr als 9.600 Mitarbeitern in 57 Ländern erwirtschaftete Veolia Water Solutions & Technologies 2010 einen Umsatz von 2,15 Mrd. Euro.
Veolia Water, die Wassersparte von Veolia Environnement, ist Weltmarktführer im Bereich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Mit mehr als 96.200 Mitarbeitern in 67 Ländern versorgt Veolia Water 100 Millionen Menschen mit Wasser und übernimmt die Wasserentsorgung für 71 Millionen Menschen. Der Umsatz belief sich 2010 auf 12,1 Mrd. Euro.


Autor / Kontakt:
BERKEFELD VWS Deutschland GmbH

Celle
Fon: 05141 803 174
Fax: 05141 803 8174
URL: http://www.berkefeld.de

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