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Meereskunde im Ausland studieren - ein Trend mit Tiefgang

Drucken 29.08.2009, 15:10 Uhr, Bildung & Karriere
Egal ob es um die nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien, die Verringerung des CO²-Ausstoßes oder die Festsetzung weltweiter Fischfangquoten geht: Die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen beherrscht die öffentliche Diskussion. Dies spiegelt sich auch in der Studienwahl deutscher Abiturienten wider – umweltbezogene Studiengänge liegen im Trend. Neben Fächern wie Umweltwissenschaften, Energietechnik oder Ökologie erfreuen sich vor allem Studiengänge im Bereich der Meereskunde wachsender Beliebtheit.

Da diese in Deutschland nur an sehr wenigen Universitäten angeboten werden und die Erforschung der Meere ohnehin ein grenzüberschreitendes Unterfangen darstellt, ist die Nachfrage nach meereskundlichen Studiengängen im Ausland entsprechend stark. Besonders groß ist das Interesse an Universitäten in Ländern und Gegenden, in denen das Meer traditionell eine wichtige Rolle spielt, wie beispielsweise Australien, Neuseeland und Hawai’i.

Die derzeitige Begeisterung für das Fachgebiet der Meereskunde kann Dr. Brenda Jensen, stellvertretende Dekanin der naturwissenschaftlichen Fakultät der Hawai’i Pacific University, gut verstehen: „Dies ist einer der spannendsten Zeitpunkte, um sich für ein Studium der Meereskunde zu entscheiden! Ein großer Teil der Ozeane ist nach wie vor unerforscht und die moderne Technologie eröffnet uns wunderbare Möglichkeiten, das Meer noch viel effektiver zu ‚sehen’ und zu begreifen als bisher.“

Die Hawai’i Pacific University ist für die hohe Qualität ihrer meereskundlichen Lehre und Forschung bekannt und bietet ihren Studenten nicht zuletzt durch ihre enge Zusammenarbeit mit dem Oceanic Institute auf Oahu hervorragende Studienbedingungen. Der Praxisbezug im Rahmen des Studiums ist sehr hoch. So belegen die Studenten bereits im ersten Semester neben naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern einen Einführungskurs, in dessen Rahmen sie jede Woche mit dem universitätseigenen Forschungsschiff aufs Meer hinausfahren und die meereskundliche Arbeit und Methodik kennenlernen.

Wer sich für ein Studium der Meereskunde interessiert, sollte laut Dr. Jensen „über gute naturwissenschaftliche und mathematische Kenntnisse verfügen, gern im Freien arbeiten, wo man auch mal nass und schmutzig werden kann, sowie Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen, da sich Antworten auf meereskundliche Fragestellungen nicht immer schnell und einfach finden lassen.“

Einer der beliebtesten Teilbereiche der Meereskunde ist die Meeresbiologie. „Während sich die Meereskunde als übergeordnetes Fach mit den biologischen, chemischen, physikalischen und geologischen Prozessen beschäftigt, die im Meer ablaufen, konzentriert sich die Meeresbiologie auf die Erforschung der Organismen, die im Meer leben“, erklärt Kelly Donohue von der James Cook University in Australien, deren Fakultät für Meeresbiologie zu den besten der Welt zählt.

Nach Ansicht von Donohue bietet die Lage der James Cook University an der tropischen Nordküste von Queensland einzigartige Bedingungen für das Studium der Meeresbiologie, da sie den Studenten einen direkten Zugang zu vielen verschiedenen tropischen Salzwassersystemen wie beispielsweise Korallenriffen, tropischen Flussmündungsgebieten, Mangroven und Seegraswiesen ermöglicht.

Sowohl für Meeresbiologen als auch für Meereskundler im Allgemeinen sind die Berufsaussichten nach Ansicht von Dr. Jensen zurzeit sehr gut: „In Anbetracht der Tatsache, dass die Welt den Klimawandel und die Belastung der Meere durch die Menschen in-zwischen als entscheidenden Einflussfaktor für unseren zukünftigen wirtschaftlichen Wohlstand begreift, gibt es einen stetig wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Experten, die die dynamischen Prozesse und den Zustand der Meere genau kennen.“

Weitere Informationen zum Studium der Meereskunde an der Hawai’i Pacific University und der Meeresbiologie an der James Cook University gibt es unter http://www.college-contact.com.

College-Contact.com ist offizielle deutsche Repräsentanz von derzeit rund 200 Hochschulen weltweit, davon derzeit rund 20 mit Studiengängen in den Bereichen Meereskunde und Meeresbiologie. Unsere Aufgabe ist es, im Namen unserer Partnerhochschulen junge Menschen zu den Möglichkeiten eines Auslandsstudiums zu beraten und sie auf ihrem Weg ins Ausland zu begleiten. Zusätzlich zu einer umfassenden Beratung bieten wir auch kostenlose Hilfe bei der Bewerbung für ein Studium an unseren Partnerhochschulen an. Unsere ausländischen Partnerhochschulen finanzieren unsere Beratungs- und Vermittlungsleistungen und ermöglichen damit diesen für die Studierenden kostenlosen Service, in dessen Rahmen wir eine umfassende Auswahl an abschlussorientierten Studiengängen, Auslandssemestern oder Summer Sessions in nahezu allen Fachbereichen anbieten können.


Autor / Kontakt:
College-Contact.com
Frau Alexandra Michel
Münster
Fon: 0251-7625881
URL: http://www.college-contact.com

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