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Damit der Jobmotor nicht ins Stottern kommt
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02.02.2012, 00:00 Uhr, Bildung & Karriere
Personelle Engpässe drohen
Allerdings sind Unternehmen und Bildungsträger auf diesen Boom nicht besonders gut vorbereitet. Nach Ansicht von Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, könnte der Fachkräftemangel die gesamte Energiewende ausbremsen, bevor sie richtig in Fahrt gekommen sei. Schon derzeit herrsche in der Solarindustrie und der Windkraftbranche akute Personalnot. Zimmermann fordert daher eine enge Verzahnung von energie- und beschäftigungspolitischen Zielen. Selbst wenn die Universitäten jetzt neue Studiengänge schaffen sollten, würde es Jahre dauern, bis diese Experten zur Verfügung stünden. Deshalb müsse sich auch die Wirtschaft selbst intensiv dieser Herausforderung stellen.
Mit Qualifizierungsmaßnahmen gegensteuern
Auch der führende Personaldienstleister Randstad ist mit der neuen Herausforderung konfrontiert. "Als Marktführer und wichtiger Arbeitgeber in Deutschland haben wir es selbst in der Hand, arbeitsmarktnahe und bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, um der Nachfrage in der Energiewirtschaft gerecht zu werden", betont Unternehmenssprecherin Petra Timm. In Kooperation mit Kundenunternehmen, Agenturen für Arbeit und externen Bildungsträgern werde deshalb eine Vielzahl an Weiterbildungen für Mitarbeiter jeder Qualifikation organisiert, von einwöchigen Seminaren bis hin zu mehrmonatigen Vollzeit-Intensivkursen. "Zudem haben wir auch viele eigene, berufsbegleitende Angebote entwickelt", erläutert Petra Timm.
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