„Co-operative Education“: Studieren und Arbeiten in Kanada
In Kanada beispielsweise können sich Studenten an vielen Universitäten dafür entscheiden, ihr Bachelorstudium als so genanntes „Co-operative Education“-Programm durchzuführen, währenddessen sich Phasen des Studiums mit Phasen bezahlter Praktika abwechseln.
Während die überwiegende Zahl der dualen Studiengänge in Deutschland im betriebswirtschaftlichen Bereich angesiedelt ist, gibt es die Option der „Co-operative Education“ in Kanada in fast allen Fachbereichen von Sportmanagement und Marketing über Biochemie und Informatik bis hin zu Umweltwissenschaften und Psychologie.
Welche Fachbereiche besonders gefragt sind, hängt dabei oft von der Lage und Ausrichtung der jeweiligen Universität ab, wie Mark Herringer von der Vancouver Island University erklärt: „Programme im Bereich Tourismus und Hotelmanagement sind bei uns am beliebtesten, weil dies auch der wichtigste Wirtschaftszweig in unserer Region ist. Aber wir haben auch einzigartige Angebote in den Fachrichtungen Fischerei und Aquakultur, einer der bedeutendsten Branchen an der gesamten kanadischen Westküste. Der Fachbereich Informatik bietet ebenfalls großartige Möglichkeiten, im Bereich Software Design aktiv zu werden.“
Der Wechsel zwischen Studium und Praxis ist dabei für Studenten außerordentlich lehrreich. „Durch die praktische Tätigkeit haben Studenten die Chance, ihr im Rahmen des Studiums erworbenes Wissen gleich anzuwenden. Wenn die Studenten dann an die Universität zurückkehren, bringen sie einen ganz neuen Wissensschatz mit, von dem sie wiederum im Unterricht profitieren können“, so Mark Herringer
Gerade für internationale Studenten ist die Option der „Co-operative Education“ besonders reizvoll. Dies liegt zum einen daran, dass sie während der bezahlten Praxisphasen etwas Geld verdienen und somit einen Teil der Kosten für das Studium decken können. Darüber hinaus kommt es nicht selten vor, dass zufriedene Arbeitgeber ihren Studenten nach Ende der Praxisphase anbieten, auch während des Semesters an der Hochschule in Teilzeit für das Unternehmen weiterzuarbeiten.
Für Mark Herringer spielt jedoch noch ein ganz anderer Aspekt eine wichtige Rolle: „Co-operative Education hilft internationalen Studenten dabei, ein besseres Verständnis des kanadischen Arbeitslebens zu bekommen. Zudem sammeln sie wertvolle, fachlich relevante Arbeitserfahrung, die ihnen nach Abschluss ihres Studiums bei der Bewerbung bei Arbeitgebern sowohl in Kanada als auch im Heimatland zugute kommt.“
Herringer spricht dabei einen sehr interessanten Punkt an – seit einigen Jahren haben internationale Studenten, die ihr komplettes Studium in Kanada absolvieren, unter bestimmten Voraussetzungen nämlich die Möglichkeit, nach Abschluss ihres Studiums eine Arbeitserlaubnis für zwei Jahre zu bekommen, wenn sie innerhalb von 90 Tagen eine Stelle in ihrem Fachbereich finden. Die Kontakte und Referenzen aus dem „Co-operative Education“-Programm können auch dabei außerordentlich nützlich sein.
Weitere Informationen zum Thema „Co-operative Education“ in Kanada gibt es unter http://www.college-contact.com.
College-Contact.com ist offizielle deutsche Repräsentanz von derzeit rund 200 Hochschulen weltweit, davon derzeit 25 in Kanada. Unsere Aufgabe ist es, im Namen unserer Partnerhochschulen junge Menschen zu den Möglichkeiten eines Auslandsstudiums zu beraten und sie auf ihrem Weg ins Ausland zu begleiten. Zusätzlich zu einer umfassenden Beratung bieten wir auch kostenlose Hilfe bei der Bewerbung für ein Studium an unseren Partnerhochschulen an. Unsere ausländischen Partnerhochschulen finanzieren unsere Beratungs- und Vermittlungsleistungen und ermöglichen damit diesen für die Studierenden kostenlosen Service, in dessen Rahmen wir eine umfassende Auswahl an abschlussorientierten Studiengängen, Auslandssemestern oder Summer Sessions in nahezu allen Fachbereichen anbieten können.
Autor / Kontakt:College Contact GmbH
Frau Alexandra Michel
Münster
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