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Außerschulische Lernorte im Geographieunterricht - Ausstellungen als Orte der Wissensvermittlung?

Drucken 11.03.2010, 09:33 Uhr, Bildung & Karriere
Dieses Werk richtet sich besonders an Lehrkräfte des Geographie-, Biologie- oder Heimat- und Sachunterrichts aller Schularten. Die Autorin möchte erreichen, dass außerschulische Lernorte mehr in den Unterrichtsalltag integriert werden und ihre abschreckende Wirkung verlieren. Außerschulische Lernorte bieten für alle Schülerinnen und Schüler (oder andere Lernbegierige) Chancen, sich Wissen auf vielfältige Art und Weise anzueignen und davon zu profitieren.
Das Werk umfasst einen theoretischen und einen empirischen Teil zu außerschulischen Lernorten im Geographieunterricht. Zunächst werden dabei "außerschulische Lernorte" und "außerschulisches Lernen" allgemein definiert und Vor- und Nachteile aufgezeigt. Es folgen Hinweise zur Planung, Durchführung und Nachbereitung von Exkursionen.
Auf den darauf folgenden Seiten richtet sich der Blick der Autorin konkret auf Ausstellungen als eine Form von außerschulischen Lernorten und museumspädagogischen Ansätzen für die Zukunft.
Im Anschluss daran folgt der empirische Teil des Werkes, in dem die Stärken und Schwächen zweier ausgewählter Ausstellungen mit Hilfe von festgelegten Kriterien ausgewertet werden. Fotos und Abbildungen sorgen außerdem dafür, dass der Leser einen Eindruck von den theoretischen Grundlagen der Museumspädagogik, aber auch der praktischen Umsetzung in den Ausstellungen bekommt.

Außerschulische Lernorte im Geographieunterricht - Ausstellungen als Orte der Wissensvermittlung?

‘Nun lernt wohl fast jeder von Kindesbeinen an, wie man sich in einem Kaufhaus zurechtfindet, aber nur eine relativ kleine Gruppe lernt dies auch in bezug auf Museen. Museen haben eigenständige Informationssysteme deren Gewinn bringende Nutzung Übung erfordert’.
Das Stichwort ‘Gewinn bringend’ führt zu einer Frage, die sich viele Lehrkräfte stellen, wenn sie einen Museumsbesuch planen: ‘Wie kann ich überprüfen, was bei den Schülern ‘hängen geblieben’ ist? Ich muss ihnen schließlich für das Unterrichtsthema, welches auch im Museum behandelt wurde, später eine Note geben!’ Diese Frage wird im Lehrplan unter der Überschrift ‘Leistungsbewertung’ beantwortet:
‘Bewertet werden können im einzelnen z.B.:
- Beiträge in Gruppen- und Unterrichtsgesprächen;
- Vortragen und Gestalten […];
- Projektaufträge und –präsentationen […]’.
Gerade in Museen bzw. Ausstellungen können Gespräche, Vorträge und Präsentationen von Projekten als Unterrichtsmethoden genutzt werden (vgl. Kapitel 3.6). Die Lehrkraft hat außerdem die Möglichkeit, die Schüler bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung im Museum zu beobachten und ihr Verhalten während der Arbeit mit in die Bewertung einfließen zu lassen (z. B. Engagement, Teamgeist,…).
(andersseitig.de

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Autor / Kontakt:
Online Verlag new-ebooks.de
Herr Johannes Krüger
Dresden
URL: http://www.new-ebooks.de

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